Stadt Ostseebad Kühlungsborn

Coronavirus und Folgen

(Informationsstand: 26.05.2020 - 11:00 Uhr)

Das Bundesfinanzministerium hat einen Schutzschild für die Corona-Krise eingerichtet, um damit kleine Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Beschäftigte sowie für kleine, mittlere und große Unternehmen zu unterstützen:

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Informationen der Bundesregierung

Das Bundesfinanzministerium hat einen Schutzschild für die Corona-Krise eingerichtet, um damit kleine Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Beschäftigte sowie für kleine, mittlere und große Unternehmen zu unterstützen:

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Informationen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern

Mit Datum vom 08.05.2020 hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern eine Verordnung zum Übergang nach den Corona-Schutz-Maßnahmen (Corona-Übergangs-LVO MV) erlassen:

Verordnung der Landesregierung MV zum Übergang nach den Corona-Schutz-Maßnahmen.pdf (236,0 KiB)

Landesregierung beschließt MV-Plan

Nr.89/2020 | 16.04.2020 | STK |Staatskanzlei

Die Bundesregierung und die 16 Landesregierungen haben sich am gestrigen Tag auf gemeinsame Beschlüsse bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie verständigt. Das Kontaktverbot bleibt vorerst bestehen. Gleichzeitig werden verschiedene Maßnahmen gelockert. So wird der Einzelhandel wieder weitgehend geöffnet. Außerdem gibt es erste Schritte zur Öffnung der Schulen.

Die Landesregierung hat sich in ihrer heutigen telefonischen Sitzung darüber verständigt, wie diese Beschlüsse in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt werden.

Nachfolgend finden Sie den vollständigen Beschluss:

MV-Plan zur schrittweisen Erweiterung des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie

I. Aktuelle Rahmenbedingungen

Die konsequente Umsetzung der Maßnahmen durch die Einwohnerinnen und Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus in den vergangenen Wochen hat spürbare Wirkung gezeigt:

  • Die Verdopplungszeit konnte deutlich verlängert werden. Von zunächst drei Tagen ist sie auf aktuell 16,9 Tage gestiegen, so dass inzwischen nicht mehr von einer exponentiellen Steigerung, sondern vielmehr tendenziell von einer linearen Steigerung der Infiziertenzahlen gesprochen werden kann
  • Der Reproduktionsfaktor R0 beträgt aktuell 0,6. Angestrebt wird R0 um 1,0 – 1,1.
  • Die Zahl der verfügbaren Intensivbetten mit invasiven Beatmungsmöglichkeiten im Land wurde von 215 Betten am 01.03.2020 auf 529 Betten am 09.04.2020 erhöht.
  • Die Verfügbarkeit von medizinischer Schutzausrüstung (besonders für medizinisches und Pflegepersonal) wird sich wöchentlich weiter verbessern, nachdem der Bestell- und Auslieferungsprozess gebündelt wurde und die inländische Produktion auch in Mecklenburg-Vorpommern anläuft.
  • Die Landkreise und kreisfreien Städte haben die erforderlichen Vorkehrungen zum Aufbau der empfohlenen Anzahl der Nachverfolgungsteams abgeschlossen (80 Teams á 5 Mitarbeiter).
  • Darüber hinaus wurden 16 Testzentren, sieben mobile Testteams sowie zwei Fieberzentren im Land zur Entlastung der Hausärztinnen und -ärzte eingerichtet und schrittweise die Testkapazitäten auf derzeit 3.000 Tests/Tag erweitert.
  • Die Landesregierung hat sich zu einem Pilotprojekt entschieden. Ein Forschungskonsortium der Unimedizinen Rostock und Greifswald hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Verbesserung der Patientenversorgung in der COVID-19-Pandemie zu erreichen und Diagnose- und Therapiepfade zu entwickeln. In der ersten Phase werden Pflegeheime (Heimbewohner und alle Beschäftigten) und ambulante Pflegedienste überprüft und getestet. Die beteiligten Partner aus der Infektiologie, Intensivmedizin und Kardiologie sowie der Biomedizin wollen damit zur Verbesserung der Prognose lebensbedrohter Patienten beitragen. Insgesamt wird das Forschungsprojekt über zwei Jahre fortgeschrieben.
  • Den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts entsprechend, wird in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin eine möglichst frühe Fall-Identifizierung und Nachverfolgung von Kontaktpersonen mit umfangreichen Testungen (Virusnachweis durch Polymerasekettenreaktion, PCR) symptomatischer Personen mit entsprechender Indikation verfolgt. Neben den begründeten Verdachtsfällen gilt es insbesondere auch das Personal im medizinischen Bereich (z. B. in Krankenhäusern, Rehakliniken sowie in der stationären und ambulanten Pflege) als mögliche Kontaktpersonen zu bestätigt an COVID-19 erkrankten Patienten zu testen. Es ist wichtig, sich bei der Testung auf genau definierte Gruppen zu konzentrieren, um knappe Ressourcen nicht unnötig zu binden. Zudem kann ein Testen asymptomatischer Personen ohne Indikation bei einem negativen Befund eine nicht gegebene Sicherheit suggerieren.
  • Zur Klärung der Immunität in der Bevölkerung wird auch in Mecklenburg-Vorpommern die Antikörper (AK)-Testung im Patientenblut ausgebaut. Dazu laufen derzeit umfangreiche Studien in den beiden Universitäten in Rostock und Greifswald, die durch Testungen in anderen Laboren des Landes unterstützt werden sollen.  

II. Einstieg in die Erweiterung des öffentlichen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern

Die oben genannten Rahmenbedingungen ermöglichen eine schrittweise Öffnung der vorgenommenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens unter Beibehaltung des Kontaktverbots, der Abstandsregeln sowie von Hygienevorschriften (z. B. Desinfektion) und des zusätzlichen Tragens von Mund-Nasen-Schutz in bestimmten Bereichen und Situationen gemäß RKI-Empfehlungen. Diese Öffnung planen wir schrittweise und vorsichtig, um ein soziales und wirtschaftliches Leben mit dem gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung zu verbinden.

Mund und Nasen-Schutz: Mit dem Mund-Nasen-Schutz sind Mund-Nasen-Bedeckungen (einfache Stoff- oder Papiermasken) gemeint. Diese sind allgemein für jedermann erhältlich. Die medizinischen Masken sollen weiterhin vorwiegend medizinischem und Pflegepersonal vorbehalten bleiben. Das Land stellt den Landkreisen und kreisfreien Städten eine Grundausstattung an Mund-Nasen-Schutz, insbesondere für die Versorgung von sozial schwächeren Bevölkerungsgruppen und der Schulen, zur Verfügung.

 

Phase 1.0.: Öffnung ab 18.04.2020

Geöffnet werden Bau- und Gartenmärkte unter Einhaltung von Auflagen: Abstandspflicht und der dringenden Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Kundenbegrenzung.

 

Phase 1.1.: Öffnung ab 20.04.2020

1. Geöffnet werden Einzelhandel bis zu 800 qm geöffneter Verkaufsfläche (das gilt für alle Geschäfte bis 800 qm Verkaufsfläche, Geschäfte über 800 qm müssen ihre Verkaufsfläche entsprechend reduzieren).In Shopping-Centern/Shopping-Malls ist jeweils die Verkaufsfläche der einzelnen Geschäfte maßgeblich. Die zentralen Zugangs- und Aufenthaltsbereiche sind von Verkaufsständen freizuhalten. Der Verzehr von Getränken und Speisen in Shopping-Centern/Shopping-Malls ist untersagt.

Ausgenommen von der Verkaufsflächenbegrenzung sind Verkaufsstellen des Einzelhandels für:

a. Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte,

b. Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien,

c. Tankstellen

d. Banken und Sparkassen, Poststellen,

e. Reinigungen, Waschsalons,

f. Zeitungsverkauf,

g. Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte,

h. Großhandel

i. Kfz-Händler, Fahrradhändler,

j. Blumenläden  

k. Buchhandlungen.

Es gelten jeweils Auflagen: Abstandspflicht, dringende Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Kundenbegrenzung. Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen müssen sicherstellen, dass sich auf je 10 qm Verkaufs-/Verkehrsfläche nur je 1 Kunde aufhält. Insbesondere in großen Supermärkten ist sicherzustellen, dass sich auf je 10 qm nur je 1 Kunde mit einem Einkaufswagen im Geschäft aufhält.

2. Der Lehr- und Forschungsbetrieb wird in digitaler Form an den Fachhochschulen fortgesetzt bzw. beginnt an den Universitäten und der Hochschule für Musik und Theater. Neben der Abnahme von Prüfungen können auch Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume erfordern, unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wiederaufgenommen werden.

3. Geöffnet werden analog zu den Parks auch die Außenbereiche von Zoos, Tier- und Vogelparks ohne Nutzung von Gastronomie und Spielplätzen, Sportplätze und Sportanlagen für Einzel- und Paarsport unter Einhaltung von Auflagen: Abstandspflicht und Zugangsbeschränkungen.

4. Unter Einhaltung der Abstandsregelungen können Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden. Abstandhalten ist Pflicht und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird dringend empfohlen. Das Verbot von Veranstaltungen im öffentlichen Raum und privaten Feiern bleibt bestehen.

5. In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Unterkünften für Menschen mit Behinderungen gelten besondere Schutzmaßnahmen. Das Besuchsverbot bleibt aufrechterhalten. Daneben sollen künftig verstärkt präventive Tests der Beschäftigten durchgeführt werden. Darüber hinaus besteht eine Pflicht zur Einhaltung von besonderen Hygienemaßnahmen und zum Tragen entsprechender Schutzausrüstung für das Personal.

6. Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen werden Bibliotheken und Archive zur Öffnung zugelassen.

7. Alle geltenden Reiseregelungen für Mecklenburg-Vorpommern bleiben bestehen.

 

Phase 1.2. Öffnung ab 27.04.2020

1. Schulen

Geöffnet werden die allgemein bildenden Schulen für die Prüfungsvorbereitung und die Durchführung der Prüfungen für die Abschlussklassen mit zentralen Prüfungen (Mittlere Reife und Abitur):

  • Klasse 10 an Regionalen Schulen und Gesamtschulen,
  • Schüler der Klasse 10 am Gymnasium, die die Mittlere Reife anstreben,
  • Klasse 12 an den regulären Gymnasien und den Gesamtschulen,
  • Klasse 13 an Abendgymnasien,      
  • sowie die beruflichen Schulen für Prüfungen und den Unterricht für Abschlussklassen. Für die Klassenstufe 11 an regulären Gymnasien und Gesamtschulen sowie Klasse 12 an Abendgymnasien werden Konsultationen ermöglicht. Der schulische Betrieb erfolgt unter Einhaltung der Abstandsregeln, der Hygienevorschriften. Für Risikogruppen unter Lehrkräften und dem weiteren pädagogischen Personal sowie den Schülerinnen und Schülern, die selbst Teil der Risikogruppe sind bzw. in einem Haushalt mit zur Risikogruppe gehörenden Personen leben, werden Erleichterungen bis hin zu Befreiungen im „Hygienerahmenplan Corona für Schulen“ vorgesehen.

2. Kindernotbetreuung

Infektionsschutz für Kinder und Beschäftigte in der Kindertagesförderung: Keine vollständige Öffnung der Kitas und der Kindertagespflege, sondern Fortsetzung und schrittweise Ausdehnung der Notbetreuung unter Einhaltung von Hygieneerfordernissen und insbesondere durch kleine Gruppengrößen. Der Infektionsschutz aller Beschäftigten in der Kindertagesförderung hat weiterhin oberste Priorität.     

Vorbereitungszeit und Ergänzung Kinderschutz:

Um den Jugendämtern und Einrichtungen eine Vorlaufzeit einzuräumen, wird die bisherige Kindernotbetreuung bis zum 26. April fortgesetzt. Verstärkt werden auch Kinder aus Gründen des Kinderschutzes sowie aus stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufgenommen.

 

Regelungen ab 27. April:

Ab dem 27. April wird die Notbetreuung in Schulen, Einrichtungen der Kindertagesförderung und der Kindertagespflege auf weitere systemrelevante Berufs- und Bedarfsgruppen erweitert (ergänzte BSI-Kritis-Liste, Anlage). über die bereits in der Praxis akzeptierten systemrelevanten Berufsgruppen hinaus auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • der ambulanten Pflegedienste
  • der veterinärmedizinischen Notfallversorgung,
  • der Krankenkassen,
  • notwendige Hilfe- und Schutzangebote der Kinder- und Jugendhilfe
  • Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Beratungsstellen Frauen- und Kinderschutz
  • der sozialen Kriseninterventionseinrichtungen
  • des Finanz- und Versicherungswesens
  • des Flug- und Schiffsverkehrs
  • der Kindertageseinrichtungen
  • Post- und Paketzustelldienste
  • Regierungen und Parlamente
  • Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen
  • im Bereich der Informationstechnik und Telekommunikation

sowie um die Lehrkräfte an Schulen, Hebammen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und Kindertagespflegepersonen erweitert, soweit sie für das Funktionieren der kritischen Infrastruktur zwingend notwendig sind (Unabkömmlichkeit).

Gleichzeitig wird für die systemrelevanten Berufsgruppen zur Erleichterung für die Eltern auf die 1-Elternteil-Regelung ausgedehnt.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie (in Zeiten von Infektionsschutz):

Es bleibt dabei, dass in besonderen Härtefällen die Jugendämter (in engem Rahmen) Ausnahmen bewilligen können (Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei hochrangigem Infektionsschutz der Bevölkerung). 

3. In Bussen und Bahnen soll spätestens ab 27.04.2020 Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

4. Schrittweise Öffnung der öffentlichen Behörden mit Publikumsverkehr unter Einhaltung von Auflagen: Abstandspflicht und der dringenden Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Kundenbegrenzung.

 

Phase 1.3 Öffnung ab 04.05.2020

1. Geöffnet werden Klassen und qualifikationsrelevante Jahrgänge der allgemein bildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen:

  • Klasse 9 Regionale Schulen, Gesamtschulen, Förderschule Lernen;
  • Klasse 11 reguläres Gymnasium und Gesamtschule;
  • Klasse 12 Abendgymnasium.

In der Jahrgangsstufe 11 (12 an Abendgymnasien), deren Noten Teil der Abiturgesamtnote sind, wechseln sich Präsenz- und digitaler Unterricht ab.

2. Die 4. Jahrgangsstufe der Grundschule soll wieder ein Angebot in der Schule erhalten. Dabei werden die Gruppen geteilt, die Stundentafel reduziert und gegebenenfalls an einigen Wochentagen flexible Lernangebote oder auch Konsultationen ermöglicht. Gleiches gilt für alle 4. Jahrgangsstufen an Förderschulen, die nach dem Grundschulrahmenplan unterrichtet werden.

3. Öffnung von Friseuren mit Mund-Nasen-Schutzpflicht und nur nach Terminvereinbarung.

 

III. Prüfung für weitere Stufen

1. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wird unter Berücksichtigung der weiteren Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und der Bundeskanzlerin im Austausch mit Fachexperten und Fachexpertinnen sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten und Betroffenen die Erfahrungen aus der Phase 1 auswerten, um im Lichte dieser und deren Bewertungen weitere Schritte für die Phase 2 zu erörtern und zu beschließen.

2. Alle Veranstaltungen bleiben bis auf Weiteres untersagt. Großveranstaltungen bleiben bis einschließlich 31.08.2020 untersagt.

3. Die Theaterspielzeit 2019/2020 ist beendet.

4. Mecklenburg-Vorpommern ist Tourismusland Nummer 1. Die derzeitigen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus treffen diese Branche deswegen besonders hart. Daher wird es in der nächsten Woche ein Spitzengespräch der Ministerpräsidentin und des Wirtschaftsministers mit Vertretern der Gastro- und Tourismusbranche zur Erörterung der Frage geben, wie der Tourismus wiederbelebt werden kann, ohne dass dabei der gesundheitliche Schutz der Bevölkerung gefährdet wird, geben.

5. Insbesondere weitere zu erörternde Themen:

Phase 1

  • Die Justizministerin wird mit der Nordkirche und den weiteren Glaubensgemeinschaften in der nächsten Woche ins Gespräch treten über die Frage, ab wann und unter welchen Bedingungen Zusammenkünfte jedweder Glaubensgemeinschaften in Kirchen, Moscheen,     Synagogen, Kapellen und anderswo stattfinden können.
  • Die Öffnung von Campingplätzen (Dauercamper) für Bürgerinnen und Bürger aus MV und die Einreise nach MV zur Nutzung der eigenen Zweitwohnung zum 27.04.2020 werden geprüft.
  • Öffnung von Fahrschulen
  • Öffnung von sozialen Beratungseinrichtungen
  • Einreiseregelungen für Inhaber von Jagdpachten

Phase 2

  • Öffnung der Kinderspielplätze (außen).
  • Ausstellungen und Museen unter Einhaltung von Auflagen, Abstandspflicht und Besucherbegrenzung.
  • Weitere Schritte in den Bereichen Schule und Kita mit neuen Konzepten.
  • Medizinische Versorgung Alten- und Pflegeheime.

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Unser Appell: Halten Sie durch und bleiben Sie zu Hause

Nr.78/2020 | 28.03.2020 | MP |Ministerpräsidentin

Ministerpräsidenten Manuela Schwesig, der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier, die Landrätin und die Landräte der Kreise, die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte sowie der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages haben heute in einer telefonischen Konferenz ihre gemeinsame Linie beim Umgang mit Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt:

  1. Bis zum 19.4. bleibt es dabei: Private touristische Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern sind untersagt. Wir appellieren insbesondere im Hinblick auf die kommende Frühlingszeit und die anstehenden Ostertage: Halten Sie durch, bleiben Sie zu Hause, damit es zu keiner gefährlichen Beschleunigung der Ansteckung mit dem Corona-Virus kommt.
  2. Wir appellieren darüber hinaus an alle Einwohnerinnen und Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern und an ihre Verwandten von außerhalb, in der aktuellen Situation auch von Familienbesuchen abzusehen. Auch wenn ein Besuch für die Kernfamilie rechtlich nicht verboten ist, sollen diese Besuche nicht stattfinden. Der Schutz der Gesundheit muss jetzt für uns alle im Vordergrund stehen. Daher bitten wir auch die Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, Besuche innerhalb des Landes zu unterlassen. Denken Sie dabei an ihre Angehörigen, die Sie damit einer erheblichen Gefahr aussetzen.
  3. Wir betonen, dass es keine Aufweichungen der bisher von der Landesregierung und den Kreisen und kreisfreien Städten getroffenen restriktiven Regelungen gibt. In Mecklenburg-Vorpommern gelten insbesondere der Tourismusstopp und das Kontaktverbot. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Zusammenkünfte von Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sowie in privaten Einrichtungen sind unzulässig und auch in Wohnungen nicht erwünscht.
  4. Die Polizei und die Ordnungsbehörden werden weiterhin auf die Einhaltung der bisherigen Regelungen achten. Wir nehmen jedoch wahr, dass sich die überwiegende Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger an die bisherigen Regeln hält. Dazu sagen wir: Danke und weiter so!
  5. Wir unterstreichen unseren Aufruf: Bleiben sie zuhause, damit wir Infektionen - soweit es geht - verhindern und damit die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Wir appellieren an die Vernunft aller Menschen, die gerne zu uns ins Land kommen und unsere Einwohner und Einwohnerinnen: Jetzt ist nicht die Zeit zum Reisen! Als Urlaubsland freuen wir uns nach der gemeinsamen Bewältigung der Corona- Krise wieder herzlich auf Sie!

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Landesregierung bietet Frage- und Antwort-Service

Nr.73/2020 | 26.03.2020 | STK |Staatskanzlei

Um den Bürgerinnen und Bürgern so viel wie möglich Informationen auf einen Blick zu bieten, stellt die Landesregierung ein FAQ zu allen Themen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. Dieser Service soll zudem eine Ergänzung zu unseren Telefon-Hotlines sein.   

Auf der Homepage https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs können sich Bürgerinnen und Bürger informieren, über das Virus, über das Kontaktverbot in Mecklenburg-Vorpommern oder die Themen Gaststätten, Tourismus, Kita und Schule, Wirtschaft und Arbeitnehmerfragen sowie Soziales oder Justiz. Der Katalog soll laufend erweitert werden.

Darüber hinaus hat die Landesregierung verschiedene Bürgertelefone eingerichtet:

Gesundheitstelefon zum Corona-Virus

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales ab sofort ein Gesundheitstelefon für allgemeine Informationen zur Corona-Pandemie geschaltet

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr sowie 13 bis 15 Uhr; Freitag 9 bis 12 Uhr

Telefon: 0385/588-5888

Unternehmenshotline

Unternehmenshotline für Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge des Coronavirus, des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr

Telefon: 0385/588-5588

Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflege

Bürgertelefon des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen 

Montag-Freitag: 9-18 Uhr

Telefon: 0385/588-19999

Pflege- und soziale Einrichtungen (inkl. Werkstätten für Menschen mit Behinderung)

Bürgertelefon des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung für Fragen rund um Pflege- und soziale Einrichtungen 

Montag bis Freitag: 9-18 Uhr

Telefon: 0385/588-19995 und 0385/588-19997

Schule/Schulschließungen

Für dringende Fragen ist im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine Hotline geschaltet. Bitte versuchen Sie zunächst Ihre Fragen telefonisch mit der Schule vor Ort zu klären, bevor Sie die Hotline anrufen.  

Montags bis Freitag

Telefon: : 0385 588-7174

Landwirtschaft, Ernährung, Lebensmittelsicherheit, Forst und Jagd

Bürgertelefon des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt zu allen Fragen rund um Corona und die Themen Landwirtschaft, Ernährung, Lebensmittelsicherheit, Forst und Jagd

Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

Telefon: 0385 - 588-6599

Allgemeines Bürgertelefon

Wenn keines der speziellen Angebote zutrifft, gibt es ein allgemeines Bürgertelefon, das im Innenministerium angesiedelt ist und von allen Ministerien und der Staatskanzlei unterstützt wird.

Montag bis Freitag: 8-20 Uhr

Telefon: 0385/588-2777

Außerdem bieten die Kreise und kreisfreien Städte Bürgerhotlines für alle Fragen vor Ort an. Die Nummern finden Sie im FAQ der Landesregierung

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Landesregierung schafft MV-Schutzfonds

Nr.71/2020 | 24.03.2020 | STK |Staatskanzlei

Die Landesregierung hat sich in der heutigen Kabinettssitzung auf die Schaffung des „MV-Schutzfonds“ verständigt. Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Auch für die Krankenversorgung sind zusätzliche Ausgaben geplant – für notwendige Ausstattungen, Impfstoffe und Hilfsmittel.

Zur Finanzierung aller Maßnahmen ist ein Nachtragshaushalt erforderlich.

Die Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft und Arbeitsplätze sind:

  • Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern in wirtschaftlicher Schieflage können ab morgen eine Soforthilfe beantragen. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Anträge können beim Landesförderinstitut beantragt worden. Damit zieht das Land die Hilfen des Bundes für Kleinstunternehmen vor (einmalig 9.000 Euro bei 0-5 Arbeitsplätzen, 15.000 Euro bei 6-10 Arbeitsplätzen) und unterstützt mit 125 Millionen Euro aus eigenen Mitteln auch Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigte, die sich aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (einmalig 25.000 Euro bei 11-24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25-49 Arbeitsplätzen).
  • Für alle Unternehmen stehen 200 Mio. Euro für weitgehend zinsfreie Überbrückungsdarlehen bereit
  • Der Bürgschaftsrahmen des Landes wird um 400 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro erhöht.
  • 100 Mio. Euro werden für ein Beteiligungsprogramm bereitgestellt, mit dem sich das Land zeitweilig an Unternehmen beteiligen kann, um diese zu stabilisieren.

Die verschiedenen Hilfen für Unternehmen schließen sich nicht gegenseitig aus.

  • 25 Mio. Euro gibt es für die Unterstützung von Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden und ehrenamtlich Engagierten. Das Land sagt zugleich zu, dass Landeszuschüsse an Kultureinrichtungen nicht deshalb gekürzt oder gestrichen werden, weil die Erbringung der Leistung nicht möglich ist.
  • 60 Mio. Euro zusätzlich für die Krankenhausinfrastruktur (Einrichtung von Intensivbetten, Beatmungsgeräten, Schleusen und Isolationseinrichtungen)
  • 20 Mio. Euro für Investitionen in die Digitalisierung und Ausstattung öffentlicher Einrichtungen
  • 70 Mio. Euro für Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz. Hier geht es insbesondere um die Lohnfortzahlung,
  • 100 Mio. Euro Reserve für weitere Maßnahmen.

„Wir unterstützten mit ganzer Kraft die Unternehmen und die Beschäftigten in dieser schwierigen Situation. Es muss alles dafür getan werden, dass auch die wirtschaftlichen Strukturen und auch der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern gesund bleiben. Bei uns im Land arbeiten besonders viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in kleinen Betrieben. Deshalb setzen wir mit unserem MV-Schutzfonds einen besonderen Schwerpunkt auf Kleinst- und Kleinunternehmen. Es geht hier allein um 60.000 Unternehmen mit rund 300.000 Beschäftigten. Wir wollen helfen, wo uns das möglich ist“, erläuterte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Wir wollen in der schwierigen Zeit den Menschen und den Unternehmen helfen. Selbständige und Unternehmen, ob klein oder groß, müssen die Chance bekommen, nach der Krise schnell wieder auf die Beine zu kommen“, so Innenminister Lorenz Caffier.

„Wir haben einen enormen Schutzschirm gespannt, der viele Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensbereiche bei uns im Land umfasst. Wichtig ist, dass die Unterstützung bei den Menschen vor Ort ankommt. Daran arbeiten Land und Bund gemeinsam. Das bedeutet auch, dass wir an die Kleinsten, Solo-Selbständigen und kleinen Unternehmen denken. Hier macht sich der rapide Auftragswegfall in voller Wucht bemerkbar. Unser Ziel ist es, die Unternehmen am Markt zu halten, bestmöglich zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesund Harry Glawe.

Der Doppelhaushalt 2020/21 wird nicht angetastet.

Zur Finanzierung des Schutzfonds und wegen der aufgrund der Corona-Krise zu erwartenden Steuermindereinnahmen ist ein Nachtragshaushalt erforderlich. Mit der Änderung sollen zusätzliche Haushaltsermächtigungen in Höhe von 1 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Davon werden 700 Millionen Euro als zusätzliche Ausgabeermächtigung und 400 Millionen Euro als Bürgschaftsermächtigung zur Verfügung gestellt.

Die einnahmeseitige Finanzierung der zusätzlichen Ausgaben soll durch die Inanspruchnahme einer Nettokreditermächtigung in Höhe von 700 Millionen Euro sichergestellt werden. Dazu soll auf eine Ausnahmeregelung der Schuldenbremse zurückgegriffen werden, die für den Fall einer Naturkatastrophe vorgesehen ist (Artikel 65 Absatz 2 Satz 2 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern).

„Das ist eine historisch einmalige Situation. Nie zuvor ist die Weltwirtschaft nahezu gleichzeitig zum Erliegen gekommen und sind Steuereinnahmen so schnell weggebrochen. Es war daher weitsichtig, Rücklagen aufzubauen, die uns jetzt helfen, die Wirtschaft bei uns im Land zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern. Wir setzen jetzt alles daran, diese schwere Zeit zu überbrücken und als Gesellschaft noch stärker aus dieser Krise zurückzukommen. Wir stehen zusammen,“ erklärte Finanzminister Reinhard Meyer.

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Bund und Länder verständigen sich auf Kontaktverbot

Nr.67/2020 | 22.03.2020 | MP |Ministerpräsidentin

Die Bundeskanzlerin und die 16 Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben sich in einer Telefonkonferenz auf ein Kontaktverbot in Deutschland verständigt. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Weiterhin verständigten sich der Bund und die Länder darauf, dass alle Restaurants und gastronomischen Betriebe in Deutschland geschlossen werden. Weiter möglich bleiben Lieferdienste und ein Außerhausverkauf. Diese Regelung ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits umgesetzt.

Außerdem wurde vereinbart, dass Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Frisöre, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe geschlossen werden, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel die Fußpflege für Diabetiker bleiben weiter möglich.

Über diese Beschlüsse hinaus hat sich die Landesregierung entschieden, dass die Bau- und Gartenbaumärkte in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen werden. Das Kontaktverbot soll bereits ab morgen gelten, die Schließung der Läden und Einrichtungen ab morgen 20.00 Uhr, damit sich die betroffenen Betriebe vorbereiten können. Die dafür notwendigen Beschlüsse wird das Kabinett morgen in einer telefonischen Sitzung treffen.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger an die bisher beschlossenen Regeln halten. Es sind jetzt aber weitere Maßnahmen nötig, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und zu verlangsamen. Wir appellieren dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Familien oder der eigenen Lebensgemeinschaft auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Es muss alles getan werden, damit die Ausbreitung verlangsamt wird und wir nicht in eine Situation kommen, in der die Ärztinnen und Ärzte und die Krankenschwestern und Pfleger die Schwererkrankten nicht mehr angemessen behandeln können“, erläuterte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die heutigen Beschlüsse.

„Wichtig ist: Alle Bürgerinnen und Bürger haben selbstverständlich weiter die Möglichkeit zum Supermarkt, zum Arzt oder zur Arbeit zu gelangen. Auch private Aktivitäten wie Spaziergänge oder Sport im Freien sind weiter möglich. Achten Sie bitte auf den notwendigen Sicherheitsabstand von 2 Metern! Und beachten Sie unbedingt die Regeln zur Personenzahl“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Wir danken den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrechterhalten wie zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen“, fügte die Ministerpräsidentin hinzu.

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Informationen des Landkreises Rostock

Coronavirus und Folgen im Landkreis Rostock

Sehr geehrte Einwohner*innen des Landkreises Rostock und Mecklenburg-Vorpommerns,

vielen herzlichen Dank für die gelebte Solidarität und das hohe Verständnis für die Infektionsschutzmaßnahmen. Auch wenn es für uns alle schwer ist, meiden sie direkte soziale Kontakte in Gruppen.

Die Landesregierung hat die Landesverordnung zur Bekämpfung des neuen Coronavirus am Montag noch einmal verschärft. Ein Grund dafür war das Unterlaufen des Infektionsschutzes durch unvernünftiges Handeln. Halten Sie bitte Abstand, beschränken Sie Kontakte und Aufenthalt in der Öffentlichtkeit auf das zwingend Notwendige!

Urlauber, die jetzt nicht mehr hier sein dürfen, fordere ich letztmalig dazu auf, abzureisen. Die zuständigen Behörden setzen das Abreisegebot durch.

Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen in den Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, dem Rettungsdienst, der Polizei, den kommunalen Verwaltungen und allen anderen Einrichtungen, die bei der Umsetzung des Infektionsschutzes mitwirken.

Und natürlich danke ich all denjenigen, die dafür sorgen, dass wir trotz der Einschränkungen mit den notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt sind.

Bleiben sie bitte weiterhin so diszipliniert. Wir sind für Sie da, bleiben Sie für uns zu Hause.

Ihr Sebastian Constien, Landrat

Landrat Sebastian Constien

 

Der Landkreis Rostock hat in Abstimmung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern tiefgreifende Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bitte beachten Sie die Regelungen zur Beschränkung sozialer Kontakte. Alle Maßnahmen sind hier zusammengefasst.

Wir arbeiten täglich im Verwaltungsstab und der dazugehörigen Koordinierungsgruppe an der Bewältigung dieser besonderen Lage. Dort werden die Aufgaben und Maßnahmen festgelegt, mit denen wir den Infektionsschutz sicherstellen und das Gesundheitswesen, die Versorgung und eingeschränkte öffentliche Leben unterstützen. Das Sonntagsverkaufsverbot ist aufgehoben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung und ihrer Einrichtungen arbeiten mit hohem persönlichen Einsatz an der Umsetzung der festgelegten Maßnahmen.

Wir kümmern uns um Sie und den Landkreis Rostock. Wir bitten Sie darum, Solidarität und Miteinander zu leben, damit wir diese Situation gemeinsam bewältigen und dabei Ruhe bewahren.

Die Kreishäuser sind zwar für den Besucherverkehr geschlossen. Sie erreichen uns jedoch telefonisch, per E-Mail, Brief und Fax. Die dafür notwendigen Sprechzeiten haben wir ausgeweitet, damit weiterhin persönliche Termine stattfinden können. Diese vergeben wir telefonisch.

Die Servicerufnummern entnehmen Sie der Ämterliste hinter diesem Link.

Wir halten diese Internetseite ständig aktuell und bieten Ihnen damit verlässliche Informationen zu den Folgen der Corona-Situaion. Abonnieren Sie auch unsere neue Facebook-Seite und folgen Sie uns bei Twitter @kreis_rostock, damit Sie aus erster Hand informiert werden. Der Landrat hat für all diejenigen, die nicht regelmäßig im Internet unterwegs sind, ein eine Bürgerinformation des Landrats zum Coronavirus herausgegeben. Diese wird durch die Zeitungsverlage im Kreisgebiet verteilt.

(Stand: 24.03.2020, 07:00 Uhr)

Mehr unter: https://www.landkreis-rostock.de/landkreis/aktuelles/news/2020/maerz/coronavirus-2.html

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Informationen aus dem Rathaus

Spendenaufruf "Corona-Nothilfe"

Das Corona-Virus hat uns alle überraschend getroffen. Angst und Unsicherheit prägen derzeit unseren Alltag. Ein jeder ist angehalten, zum Schutz aller seine sozialen Kontakte auf das Nötigste zu beschränken.

In dieser Zeit gibt es Menschen und Familien in Kühlungsborn, die plötzlich unverschuldet in eine Notsituation geraten sind. Sei es, dass das Geld nicht für die am dringendsten benötigten Lebensmittel reicht oder jemand sein Kind aus einem wichtigen Grund (Betreuung) von A nach B transportieren muss und als Alleinerziehender kein Geld dafür hat. Um diese Menschen und Familien zu unterstützen brauchen wir Ihre Unterstützung.

Helfen Sie uns, zu helfen – mit Ihrer Spende.

Überweisen Sie Ihre Spende mit Angabe des Zuwendungszwecks „ Corona-Nothilfe“ ganz konventionell oder per Online-Banking auf eines der folgenden Konten der Stadt Ostseebad Kühlungsborn:

Volks- und Raiffeisenbank Güstrow e.G.
IBAN: DE93 1406 1308 0104 7641 02
BIC: GENODEF1GUE

Deutsche Kreditbank AG
IBAN: DE98 1203 0000 0000 1660 82
BIC: BYLADEM1001

Ostseesparkasse Rostock
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DANKE.

Ihr Bürgermeister
Rüdiger Kozian

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Stadt bietet Unterstützung an

Liebe Kühlungsbornerinnen und liebe Kühlungsborner,

in dieser schwierigen Zeit haben Leib, Leben und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger allerhöchste Priorität. Deshalb ist es notwendig, dass alle ausgegebenen Regelungen der Bundes- und Landesregierung zum Wohle aller unbedingt einzuhalten sind. Zur Vermeidung von  finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden durch  Bundes- und Landesregierung Hilfspakete in Aussicht gestellt, die diese Woche in Kraft gesetzt werden sollen. Gleichwohl werden bei jedem dennoch erhebliche Einschnitte zu verzeichnen sein.

Aus diesem Grund wird auch die Stadt Ostseebad Kühlungsborn in Abstimmung mit den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern  alles tun, um unseren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite zu stehen. In dieser Situation lassen wir Sie nicht allein und werden alle Hilfestellungen leisten, die uns im Rahmen unserer kommunalen Selbstverwaltung möglich sind, um finanzielle Notstände zu vermeiden.

Hierzu zählen auf Antrag und in begründeten Fällen:

  • Stundung, gegebenenfalls Erlass der Gewerbesteuer
  • Stundung, gegebenenfalls Erlass der Fremdenverkehrsabgabe
  • Stundung der Miet- oder Pachtzinszahlungen bei allen mit der Kommune geschlossenen Verträgen
  • Wir haben einen Hilfsdienst für diejenigen eingerichtet, welche nicht in der Lage sind, eigene Besorgungen zu machen. Der Fahrdienst hat seine Zentrale im Rathaus und ist mit einem städtischen Fahrzeug ausgestattet. Die Nummer ist: 038293-823-424.

Scheuen Sie sich bitte nicht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  • Wir verweisen auf die umfangreichen Hilfsprogramme von Bund und Land (Sonderwohngeld, Soforthilfen für Unternehmen, auch Kleinstunternehmer, Kurzarbeitergeld usw.). Alle diese Maßnahmen sind auf www.stadt-kuehlungsborn.de zu finden.
  • Touristische Belange stehen auf der Seite der Tourismus GmbH unter www.kuehlungsborn.de .
  • Alle Anträge werden sehr wohlwollend geprüft und einer schnellen Lösung zugeführt.
  • Bei Antragstellung und Begleitung in dieser schwierigen Situation stehen unsere Mitarbeiter im Rathaus und in den anderen kommunalen Einrichtungen derzeit telefonisch jederzeit zur Verfügung und unterstützen Sie.

Was die Fallzahlen angeht, steigt die Anzahl bundesweit. Hier bei uns im Ort ist diese Tendenz nicht zu verzeichnen. Aus diesem bislang positiven Umstand möchten wir Ihnen allen Mut, Zuversicht und Durchhaltevermögen zusprechen. Wir lassen Sie nicht alleine und wollen und werden diese Krise auf jeden Fall gemeinsam durchstehen. Voraussetzung ist, dass wir alle geschlossen zusammenhalten und vor allem jeder in seinem Bereich maximale Hilfestellung leistet. Die Hilfestellung ist dynamisch, es entwickeln sich begrüßenswerte Einrichtungen, wie z. B. Lieferservice, Fahrdienste und vieles mehr.

Wir danken all denjenigen, die in dieser schwierigen Situation nicht nur an sich denken, sondern unter Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten im Sinne der Allgemeinheit Hilfe zum Wohle unserer Stadt leisten.

Wir müssen uns weiterhin alle an die Regeln halten, je eher ist die Krise überwunden. Denn vor allem wollen wir eines, gesund bleiben. Wenn die Sache durch ist, werden wir optimistisch mit Tatkraft in eine zwar etwas veränderte, aber sicherlich Hoffnung gebende Zukunft als Kühlungsborn starten. Auch dazu werden wir jetzt schon intensive Gespräche führen, um danach schnell zur Normalisierung übergehen zu können.

Wir bedanken uns für Ihre Einsicht, Disziplin, Unterstützung und wünschen Ihnen und Ihren Familien  nachhaltige  Gesundheit.

Gemeinsam sind wir stark und bleiben stark.

Ihr Bürgermeister         Ihr Bürgervorsteher
Rüdiger Kozian             Uwe Ziesig

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Der Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz stellt eine vorsätzliche Straftat dar, die durchaus mit 25.000,- EURO Geldstrafe oder Freiheitsstrafe mit bis zu drei Jahren geahndet werden kann. Sie gefährden auch ihre Wohnungsgeber und Vermittler, da bei Vorliegen einer vorsätzlichen, rechtswidrigen Haupttat, sowohl Anstiftung als auch Beihilfe möglich ist. Der Gehilfe oder Anstifter kann ebenfalls strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Wenngleich unangenehm, aber bei Zuwiderhandlung, zum Schutze des Lebens und der Gesundheit erforderlich, wird der hier vorliegende Verstoß bei weiterer nachhaltiger Zuwiderhandlung strafrechtlich verfolgt.


Ihr Bürgermeister, Rüdiger Kozian

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Liebe Kühlungsbornerinnen und liebe Kühlungsborner,

die umzusetzenden Maßnahmen zwecks Entschleunigung der Infektionskette zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems haben sich verschärft.

Wir halten Sie über die jeweils aktuelle Lage der zu befolgenden Anordnungen auf unserer Stadtseite stets auf dem Laufenden.

Grundlage sind ausschließlich amtliche Mitteilungen. Wir beteiligen uns auf gar keinem Fall an Spekulationen, Gerüchten, Kommentierungen und anderen in dieser Zeit verwirrenden und somit überflüssigen Mitteilungen.

Unser Rathaus als städtische Verwaltung bleibt weiterhin besetzt, arbeitet jedoch eingeschränkt. Der Besucherverkehr kann nur noch für äußerst dringliche Notfälle nach Vorabsprache und telefonischer Anmeldung in Ausnahmefällen durch Abholung an der Eingangstür gewährleistet werden.

Auch die kommunalen Betriebe, wie die NOVEG mbH, Tourismus GmbH und Bauhof arbeiten eingeschränkt weiter.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ist gewährleistet.

Wir halten weiter Kurs und bitten alle Bürgerinnen und Bürger in dieser äußerst schwierigen Situation um Solidarität, Rücksichtnahme und Gemeinschaftssinn, um unsere schöne Stadt Ostseebad Kühlungsborn in dieser angespannten Lage durch die schwere See zu manövrieren.

Ihr Bürgermeister
Rüdiger Kozian

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Das Rathaus der Stadt Ostseebad Kühlungsborn bleibt bis auf weiteres für den Bürgerverkehr geschlossen. In dringenden Fällen (z.B. Beantragung Personalausweis/Reisepass, Anzeige eines Sterbefalls durch Bestatter, Einsichtnahme der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplänen) ist der Besuch des Rathauses möglich. Für alle weiteren Angelegenheiten bitten wir Sie um Verständnis, dass wir den Bürgerverkehr möglichst reduzieren. Unsere Mitarbeiter sind unter den bekannten Telefonnummern und Mailadressen erreichbar.

Weiterhin bleiben folgende Liegenschaften der Stadtverwaltung für den Besucherverkehr geschlossen: Sporthallen, Sportplätze, Stadtbibliothek

Alle städtischen Veranstaltungen bis einschließlich April 2020 werden ausgesetzt bzw. abgesagt. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite der städtischen Tourismus GmbH

Zum Schutz unserer Mitbürger appellieren wir an alle privaten Veranstalter, Gewerbetreibenden und Hoteliers die Handlungsempfehlungen in Bezug auf Veranstaltungen und sonstigen Menschenansammlungen des Robert-Koch-Institutes zu beachten und ihnen Folge zu leisten!

Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unterbrechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen. Um dies sicherzustellen, sind aus unserer Sicht die beschriebenen Maßnahmen erforderlich und geboten.

Informieren Sie sich hier bitte regelmäßig über eventuelle Aktualisierungen.

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Informationen vom Tourismusverband M-V

Die wichtigsten Fragen und Antworten

 

letzte Aktualisierung: 19.05.2020, 15:20 Uhr

Liebe Gäste, wir freuen uns Sie bald wieder in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen zu dürfen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise für Ihren nächsten Urlaub bei uns.

10 Richtlinien für ein gesundes Miteinander im Urlaub

 

1. Für Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern sind Übernachtungsreisen ab dem 18.05.2020 im Land möglich. Ab dem 25.05.2020 dürfen Gäste aus ganz Deutschland einreisen. Tagesausflüge aus anderen Bundesländern ohne Übernachtung sind momentan noch nicht möglich.

2. Bei touristischen Anbietern gelten landesweite Schutzstandards. So ist bei Beherbergern eine Vorab-Buchung nötig und eine kontaktlose Bezahlung empfohlen. In der Gastronomie sind Tische in der Regel vorab zu reservieren, pro Tisch sind maximal 6 Personen zugelassen und es gilt eine Registrierungspflicht für eine Hauptperson. Bei Freizeitaktivitäten sollte, wenn möglich die eigene Ausrüstung (z.B. Neoprenanzüge, Schuhe, Golf- und Tennisschläger) genutzt werden.

3. Bitte informieren Sie sich vorab über Corona-bedingte Abläufe und eventuelle Einschränkungen in Ihrem Urlaubsort.

4. Für Übernachtungen in Hotels, in Ferienunterkünften, auf Booten, auf Campingplätzen etc. und Aufenthalte in touristischen Einrichtungen gelten die aktuellen kontaktbegrenzenden Maßnahmen. Infos finden Sie hier.

5. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet.

6. Es ist ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (z.B. Rezeption, im Wartebereich, auf Fluren, gemeinschaftlich genutzte Räume, Strände).

7. In Zweifelsfällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann (z.B. bei engen Wegen, im Fahrstuhl, bei Einweisungen und Übergaben von Ausrüstung/Leihmaterial) sollten Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

8. Im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ist ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

9. In allen touristischen Bereichen sind die allgemeinen Hygienemaßnahmen einzuhalten (z.B. regelmäßiges Hände waschen und desinfizieren, Nies- und Hust-Etikette, regelmäßiges Lüften bewohnter Räume).

10. Wenn vor Ort Krankheitssymptome des Coronavirus auftreten, wenden Sie sich bitte an das örtliche Gesundheitsamt in der von Ihnen bereisten Region  oder rufen Sie den bundesweiten Patientenservice unter 116 117 an.

Bitte beachten Sie die Hinweisschilder vor Ort und folgenden Sie den Anweisungen des Personals. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Verordnung des Landes.  

Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst, die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber.
Danke fürs Mitmachen!

 

Infos für Ihre Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern

 

  • Dauercamper dürfen zu ihren Stellplätzen in MV anreisen, sofern sie mit Betreibern von Campingplätzen, bis einschließlich 28. April 2020 einen Vertrag über mindestens sechs Monate für das Jahr 2020 abgeschlossen haben. Die Begleitung durch im eigenen Haushalt lebende Personen ist zulässig.
  • Besitzer von Ferienimmobilien mit gemeldetem Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern dürfen zu ihrem Ferienwohnsitz anreisen. Die Begleitung durch im eigenen Haushalt lebende Personen ist zulässig.
  • Eigentümer oder Pächter von Grundstücke und Kleingärten in MV sowie Bootseigner mit Liegeplätzen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab dem 18.05.2020 anreisen.
  • Unterkünfte (Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienunterkünfte, Jugendherbergen und Gruppenunterkünfte, Campingplätze, Hausboote und vergleichbare Angebote)  dürfen für Gäste mit Erst- und Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 18.05.2020 öffnen.
  • Unterkünfte (Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienunterkünfte, Jugendherbergen und Gruppenunterkünfte, Campingplätze, Hausboote und vergleichbare Angebote) dürfen für Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet ab dem 25.05.2020 öffnen. Für bestimmte Unterkunftsarten (gewerbliche Betriebe) gilt eine maximale Belegungsquote von 60% pro Tag.
  • Eine Anreise zu touristischen Zwecken ist aus dem Ausland vorläufig nicht möglich. Laut Bundesinnenministerium ist mit einer Aufhebung der Reisebeschränkungen für Gäste aus Österreich, Frankreich und der Schweiz ab 15.06.2020 zu rechnen, sofern es die pandemische Entwicklung zulässt.

 

Fragen & Antworten

 

Ich habe Urlaub gebucht, darf ich nach Mecklenburg-Vorpommern anreisen?

Personen aus Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab dem 18.05.2020 wieder Urlaub im eigenen Bundesland verbringen. Lediglich Inhaber von Dauercampingplätzen dürfen bereits vor dem 18.05.2020 wieder zu ihrem Stellplatz anreisen, wenn sie über einen Erst- oder Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern verfügen oder mit dem Betreiber des Campingplatzes einen Vertrag für mindestens 6 Monate ab dem 28.04.2020 geschlossen haben. Weiterhin dürfen ebenfalls Inhaber von Ferienimmobilien mit gemeldetem Zweitwohnsitz nach Mecklenburg-Vorpommern anreisen.
Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienunterkünfte, Jugendherbergen und Gruppenunterkünfte, Campingplätze, Hausboote und vergleichbare Angebote dürfen für Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet ab dem 25.05.2020 wieder öffnen. Es gilt für einige Unterkunftsarten (gewerbliche Betriebe) eine maximale Belegungsquote von 60% pro Tag.
Für die Anreise ist die verbindliche Buchung von mindestens einer Übernachtung in Mecklenburg-Vorpommern notwendig.
Personen mit Wohnsitz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, in dem/in der in den letzten 7 Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist (Basis RKI), dürfen nicht nach MV anreisen. Aktuelle Infos zu den Fallzahlen finden Sie hier.

Ich bin gerade noch in Mecklenburg-Vorpommern und glaube an Corona erkrankt zu sein. An wen muss ich mich wenden?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. (vgl. BZgA). Wenn Sie während Ihres Urlaubs in Mecklenburg-Vorpommern Symptome dieser Art bemerken, wenden Sie sich bitte an das örtliche Gesundheitsamt in der von Ihnen bereisten Region oder rufen Sie den bundesweiten Patientenservice unter 116 117 an.

Ich besitze eine private Ferienwohnung, einen Dauerstellplatz auf einem Campingplatz, ein Boot oder sonstiges für Freizeitzwecke nutzbares Objekt in Mecklenburg-Vorpommern, darf ich aus persönlichen Gründen dorthin reisen?

Eigentümer von Ferienunterkünften dürfen zu ihrem Objekt in Mecklenburg-Vorpommern anreisen, wenn sie dort einen Zweitwohnsitz angemeldet haben. Eine Begleitung durch die im eigenen Haushalt lebenden Personen ist zulässig.
Dauercamper dürfen zu ihren Stellplätzen in MV anreisen, sofern sie mit Betreibern von Campingplätzen, bis einschließlich 28. April 2020 einen Vertrag über mindestens sechs Monate für das Jahr 2020 abgeschlossen haben. Die Begleitung durch im eigenen Haushalt lebende Personen ist zulässig.
Eigentümer, Erbbauberechtigte oder Pächter eines Grundstücks oder Kleingartens in Mecklenburg-Vorpommern sowie Bootseigner mit Liegeplatz in Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab dem 18.05.2020 anreisen. Die Begleitung durch im eigenen Haushalt lebende Personen ist zulässig.
Erst ab dem 25.05.2020 sind Anreisen ohne Zweitwohnsitznachweis aus dem gesamten Bundesgebiet zu den genannten Ferienobjekten zulässig.
Eigentümer von Ferienobjekten mit Wohnsitz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, in dem/in der in den letzten 7 Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist (Basis RKI), dürfen nicht nach MV anreisen.

Was muss ich bei der Buchung und dem Aufenthalt auf einem Campingplatz beachten?

Für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ist vorab eine verbindliche Unterkunftsbuchung notwendig. Bitte stellen Sie sich bei der Buchung durch die Auslastungsbegrenzung von 60% auf ein beschränktes Angebot ein. Für die Nachverfolgbarkeit bei Infektionen muss eine Hauptperson pro Wohneinheit/Stand/Stellplatz die Kontaktdaten angeben. Alle Unterkünfte (Wohnwagen/-mobil, Zelt u.ä.) müssen einen Mindestabstand von 3 Metern zueinander haben. Es wird empfohlen, vorrangig die Sanitär- und Kücheneinrichtungen des eigenen Campinggefährts zu nutzen. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygienestandards.

Darf ich Verwandte besuchen?

Die erlassenen Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und sollen zur Eindämmung des Coronavirus beitragen. Grundsätzlich ist ein Besuch in der sogenannten Kernfamilie möglich. Zu dieser zählen laut der Behörden: Kinder, Eltern, eingetragene Lebenspartner, Geschwister, Urenkel und Großeltern. Wir bitten Sie jedoch, von Verwandtenbesuchen abzusehen, die zu reinen Freizeit- und Erholungszwecken dienen und soziale Kontakte auf ein Minimum einzuschränken, um sich und Ihre Verwandten zu schützen. Weiterhin ist ein Besuch zwischen Angehörigen aus zwei Haushalten innerhalb von MV zulässig.

Der Zugang für Besucher zu Pflegeeinrichtungen ist ebenfalls umfassend eingeschränkt. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld eines notwendigen Besuches bei den entsprechenden Einrichtungen.

Kann ich meine Kur in Mecklenburg-Vorpommern fortsetzen oder meine geplante Kur- oder Rehamaßnahme antreten?

Bereits angetretene Kur- und Rehamaßnahmen können bis zum Ende durchgeführt werden. Neuanreisen für Kur- und Rehapatienten sind nur dann zulässig, wenn die Behandlungen aus medizinischer Sicht nicht aufschiebbar sind. Voraussichtlich ab 25.05.2020 dürfen Kur- und Rehaeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern unter Beachtung von Abstands- und Hygienestandards wieder öffnen. Weitere Infos in Rücksprache mit den jeweiligen Kur- und Rehaeinrichtungen.

Ich möchte ein Restaurant in MV besuchen. Was muss ich beachten?  

In der Gastronomie sind Tische in der Regel vorab zu reservieren, damit Warteschlangen vermieden werden. Für die Nachverfolgbarkeit bei Infektionen muss eine Hauptperson die Kontaktdaten bei der Reservierung oder vor Ort angeben. Pro Tisch sind maximal 6 Personen zugelassen. Am Tisch muss von den Gästen keine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Es ist ein Mindestabstand zwischen fremden Personen von 1,5 Metern einzuhalten (z.B. Wege, Toilette). In Zweifelsfällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann (z.B. bei engen Wegen, im Fahrstuhl) empfehlen wir eine Mund-Nasen-Bedeckung. Nach Möglichkeit sollte ein kontaktloses Zahlungsverfahren genutzt werden. Ein Besuch des Restaurants von Gästen, die sich krank fühlen oder in Quarantäne wegen SARS-CoV-2 oder in häuslicher Isolierung wegen COVID-Erkrankung befinden, ist strikt untersagt. Hinweisschilder zu Coronabedingten Abläufen und Verhaltensweisen sind zu beachten.

Ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen?

Das öffentliche Leben ist in Mecklenburg-Vorpommern unter anderem in folgenden Bereichen eingeschränkt:

  • Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern im Außenbereich oder mehr als 200 Personen im Innenbereich sind bis Ende August untersagt. Dies betrifft im touristischen Kontext alle Arten von Konzerten, Sportveranstaltungen und Vorstellungen verschiedenster Art. Falls Sie Tickets für eine Veranstaltung gebucht haben nehmen Sie bitte Kontakt zum Veranstalter auf.
  • Veranstaltungen sind mit max. 75 Teilnehmenden im Innen- bzw. 150 im Außenbereich unter Auflagen und mit Genehmigung des Gesundheitsamtes ab 18.05.2020 möglich.
  • Der Einzelhandel ist wieder geöffnet. In allen Geschäften ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Bars, Clubs und Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sind  geschlossen.
  • Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen ab dem 11.05.2020 wieder öffnen.
  • Touristinformationen dürfen wieder öffnen. Bitte informieren Sie sich vor Ort über Öffnungszeiten und geltende Regelungen zu Abstands- und Hygienestandards.
  • Sportboothäfen können von Bootseigentümern mit Erstwohnsitz in MV unter Wahrung von Kontaktverbot und Hygienestandards genutzt werden. Es ist zulässig Wasserfahrzeuge ins Wasser zu verbringen, zu warten, zu sichern, sich auf ihnen aufzuhalten oder zu übernachten, auf Gewässer zu fahren und vom Wasserfahrzeug aus zu angeln und ähnliche Betätigungen auszuführen. Die Vermietung von Wasserfahrzeugen ist voraussichtlich ab dem 18.05.2020 wieder zulässig. Nicht gestattet sind Regattafahrten und gemeinschaftliche Feierlichkeiten in Sportboothäfen.
  • Verleihstellen von tourismusaffinen Dienstleistungen (Strandkorb, Fahrrad u.ä.) dürfen öffnen. Verleihstellen von Wasserfahrzeugen (Motorboot, Kanu/Kajak, SUP, Surfen, Kiten u.ä.) dürfen ab dem 18.05.2020 wieder öffnen.
  • Gottesdienste finden unter geltenden Hygiene- und Abstandsauflagen statt.


Wie kann ich meinen Urlaub stornieren und bekomme ich meine Kosten erstattet?

Für Stornierungen gelten zunächst grundsätzlich die zwischen Vermieter (= Hotel, Ferienwohnung, Online-Buchungsplattform, Reiseveranstalter) und Gast vereinbarten Stornoregeln.

Kann jedoch der Vermieter die Unterkunft aus Gründen, welche nicht durch ihn verschuldet sind, für einen bestimmten Reisezeitraum nicht zur Verfügung stellen, werden die individuellen Stornoregeln durch das höherwertige BGB überschrieben. Somit haben Reisende für diesen Reisezeitraum ein kostenfreies Rücktrittsrecht ohne Stornogebühren.

Der vorstehende Fall ist voraussichtlich bis einschließlich 17.05.2020 für Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern und bis einschließlich 24.05.2020 für Einwohner aus anderen Bundesländern erfüllt, weil eine Unterkunft wegen der behördlichen Anordnung nicht verfügbar ist.

Für Reisezeiträume nach dem 24.05.2020 liegen die beschriebenen Einschränkungen derzeit nicht vor und es gelten wieder die vertraglich vereinbarten Stornoregeln.

Bitte prüfen Sie die Stornierungsbedingungen, nehmen Kontakt zu Ihrem Vertragspartner auf und streben Sie eine einvernehmliche Lösung an. Für verbindliche juristische Auskünfte zu Ihrer individuellen Buchung wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns treu bleiben und Ihren geplanten Urlaubsaufenthalt zu einem späteren Zeitpunkt dennoch in unserem Land nachholen. Viele Vermieter bieten besondere Konditionen, wenn Sie sich statt einer Stornierung für die Verschiebung Ihrer Reise entscheiden. Eine Vorgabe, etwa einen Gutschein als Ersatz für eine ausgefallene Reise akzeptieren zu müssen, gibt es jedoch bislang nicht.

Die Deutsche Bahn bietet Kulanzregelungen für bestimmte Ticketbuchungen an. Informationen finden Sie unter www.bahn.de

Für Gäste, die während Ihres Urlaubs in MV angeln wollten, gibt es je nach Art der Angel-Erlaubnis für bereits erworbene Dokumente die Optionen auf Verschiebung der Gültigkeit oder Erstattung. Weitere Infos hier: www.lallf.de/fischerei/aktuelles/

Gibt es Einschränkungen bei der An- und Abreise?

Eine Einreise in das Landesgebiet Mecklenburg-Vorpommern ist voraussichtlich bis einschließlich 24.05.2020 nur aus geschäftlichem oder gegebenenfalls unabwendbarem privaten Anlass erlaubt bzw. für Personen mit Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern. Ab dem 18.05.2020 dürfen zudem Eigentümer und Pächtern von Grundstücken und Kleingärten in MV sowie Bootseigner mit Liegeplätzen in Mecklenburg-Vorpommern einreisen. Bitte rechnen Sie damit, dass an den Autobahnen und Landesstraßen die Landespolizei oder die örtlichen Ordnungsbehörden entsprechende Kontrollen durchführen und gegebenenfalls die Weiterreise untersagen.

Es empfiehlt sich, bei unabwendbar notwendigen Reisen einen passenden Nachweis bei sich zu führen (Meldebestätigung, Miet-/Pachtvertrag, ärztliche Empfehlung, Arbeitgeberschreiben, Glaubhaftmachung persönlicher Umstände u.ä.).

Der Zugverkehr wird mit verschiedenen Einschränkungen umgesetzt. Für aktuelle Infos zum Bahnverkehr besuchen Sie bitte www.bahn.de/aktuell

Fernbusreisen sind derzeit in Europa vorübergehend nahezu eingestellt worden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem jeweiligen Anbieter zu aktuellen Details.

Die Fährverbindung Sassnitz-Trelleborg (Schweden) von Stena Line wurde  eingestellt, die Verbindungen Trelleborg-Rostock-Seehafen (Stena Line, TT-Line) sowie Rostock-Gedser (Dänemark / Scandlines) werden weiterhin bedient. Mecklenburg-Vorpommern darf für die Anreise zum Seehafen Rostock bzw. für die Weiterreise zum Zielort nach der Ankunft mit der Fähre passiert werden, ein touristischer Aufenthalt im Bundesland ist bis einschließlich 24.05.2020 jedoch untersagt. Bitte informieren Sie sich unbedingt vor Reiseantritt über die geltenden Bestimmungen in Schweden und Dänemark sowie über die Beförderungsbedingungen der Fährreedereien.

Die Flugverbindung der Lufthansa von München nach Rostock-Laage wird bis zum 29.5.2020 ausgesetzt. Aktuelle Infos finden Sie auf www.rostockairport.de

Der Flugverkehr nach Heringsdorf auf der Insel Usedom beginnt ab dem 06.06.2020: www.flug.usedom.de

Kann ich mich in Mecklenburg-Vorpommern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen?

Der ÖPNV (Busse, Straßenbahnen, S-Bahn) in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin verfügbar. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Frequenz des Fahrplans kann an einigen Stellen je nach Bedarf ausgedünnt sein, eine grundsätzliche Verfügbarkeit ist aber weitestgehend gewährleistet. Bitte prüfen Sie die jeweiligen Webseiten des regionalen Anbieters für aktuelle Informationen und den Fahrplan.

Wo kann ich mich bei offiziellen Stellen informieren?

Aktuelle Meldungen zum Thema Coronavirus der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern: www.regierung-mv.de

Informationen zum Coronavirus und möglichen Einschränkungen auf Landkreisebene:

Genereller Appell und Dank des Tourismusverbandes Mecklenburg- Vorpommern

Es wird an jeden einzelnen appelliert, obenstehende Maßnahmen sowie auf Bundesebene kommunizierte Hinweise zu beachten, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. So sollten etwa soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden und Urlaubsreisen in der aktuellen Situation unterlassen werden. Besonders junge Menschen werden eindringlich gebeten, im Sinne der älteren und gefährdeten Mitbürger bei den Schutzmaßnahmen mitzuwirken.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen, bleiben Sie gesund und bis hoffentlich bald in Mecklenburg-Vorpommern.

An dieser Stelle möchten wir uns aber auch bei all den vielen Helfern, Einwohnern, Unternehmern und Gastgebern in Mecklenburg-Vorpommern bedanken, die mit viel Einfühlungsvermögen und nachbarschaftlichem Verständnis, unter schwierigsten wirtschaftlichen oder privaten Bedingungen sich für die positiven Werte unseres Urlaubslandes engagieren!

Dieser Dank schließt ausdrücklich auch Sie, liebe Gäste, für Ihr Verständnis für die unabwendbaren Maßnahmen mit ein. Bleiben Sie uns gewogen – wir freuen uns auf Sie!

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RettungsRing MV - Schnelle Hilfen für die Wirtschaft

Das Coronavirus SARS-CoV-2 stellt die Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns vor große Herausforderungen. Es droht eine Wirtschaftskrise und die Unternehmen benötigen dringend Hilfe. Die Politik hat bereits reagiert und stellt umfangreiche finanzielle Unterstützungen zur Verfügung, die ständig erweitert und angepasst werden.

Damit Unternehmerinnen und Unternehmer einen tagesaktuellen Überblick erhalten und schnell auf vorhandene Soforthilfen des Bundes und des Landes zugreifen können, haben die kommunalen Wirtschaftsförderer Mecklenburg-Vorpommerns dieses Informations- und Serviceportal geschaffen.

Mehr unter: www.rettungsringmv.de

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Hier können Sie die Corona-Soforthilfe beantragen:

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Aufgrund der Vielzahl an Regelungen durch die Bundesregierung, die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Rostock möchten wir nachfolgend auf diese verweisen:

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