Stadt Ostseebad Kühlungsborn

Coronavirus und Folgen

(Informationsstand: 31.03.2020 - 08:30 Uhr)

Das Bundesfinanzministerium hat einen Schutzschild für die Corona-Krise eingerichtet, um damit kleine Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Beschäftigte sowie für kleine, mittlere und große Unternehmen zu unterstützen:

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Informationen der Bundesregierung

Das Bundesfinanzministerium hat einen Schutzschild für die Corona-Krise eingerichtet, um damit kleine Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Beschäftigte sowie für kleine, mittlere und große Unternehmen zu unterstützen:

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Informationen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern

Mit Datum vom 23.03.2020 hat die Landesregierung M-V die SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung geändert. Die aktuelle Fassung finden Sie hier:

SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung in der Fassung der 3. Änderung.pdf (125,8 KiB)

Unser Appell: Halten Sie durch und bleiben Sie zu Hause

Nr.78/2020 | 28.03.2020 | MP |Ministerpräsidentin

Ministerpräsidenten Manuela Schwesig, der Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier, die Landrätin und die Landräte der Kreise, die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte sowie der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetages haben heute in einer telefonischen Konferenz ihre gemeinsame Linie beim Umgang mit Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt:

  1. Bis zum 19.4. bleibt es dabei: Private touristische Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern sind untersagt. Wir appellieren insbesondere im Hinblick auf die kommende Frühlingszeit und die anstehenden Ostertage: Halten Sie durch, bleiben Sie zu Hause, damit es zu keiner gefährlichen Beschleunigung der Ansteckung mit dem Corona-Virus kommt.
  2. Wir appellieren darüber hinaus an alle Einwohnerinnen und Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern und an ihre Verwandten von außerhalb, in der aktuellen Situation auch von Familienbesuchen abzusehen. Auch wenn ein Besuch für die Kernfamilie rechtlich nicht verboten ist, sollen diese Besuche nicht stattfinden. Der Schutz der Gesundheit muss jetzt für uns alle im Vordergrund stehen. Daher bitten wir auch die Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, Besuche innerhalb des Landes zu unterlassen. Denken Sie dabei an ihre Angehörigen, die Sie damit einer erheblichen Gefahr aussetzen.
  3. Wir betonen, dass es keine Aufweichungen der bisher von der Landesregierung und den Kreisen und kreisfreien Städten getroffenen restriktiven Regelungen gibt. In Mecklenburg-Vorpommern gelten insbesondere der Tourismusstopp und das Kontaktverbot. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Zusammenkünfte von Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sowie in privaten Einrichtungen sind unzulässig und auch in Wohnungen nicht erwünscht.
  4. Die Polizei und die Ordnungsbehörden werden weiterhin auf die Einhaltung der bisherigen Regelungen achten. Wir nehmen jedoch wahr, dass sich die überwiegende Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger an die bisherigen Regeln hält. Dazu sagen wir: Danke und weiter so!
  5. Wir unterstreichen unseren Aufruf: Bleiben sie zuhause, damit wir Infektionen - soweit es geht - verhindern und damit die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Wir appellieren an die Vernunft aller Menschen, die gerne zu uns ins Land kommen und unsere Einwohner und Einwohnerinnen: Jetzt ist nicht die Zeit zum Reisen! Als Urlaubsland freuen wir uns nach der gemeinsamen Bewältigung der Corona- Krise wieder herzlich auf Sie!

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Landesregierung bietet Frage- und Antwort-Service

Nr.73/2020 | 26.03.2020 | STK |Staatskanzlei

Um den Bürgerinnen und Bürgern so viel wie möglich Informationen auf einen Blick zu bieten, stellt die Landesregierung ein FAQ zu allen Themen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. Dieser Service soll zudem eine Ergänzung zu unseren Telefon-Hotlines sein.   

Auf der Homepage https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs können sich Bürgerinnen und Bürger informieren, über das Virus, über das Kontaktverbot in Mecklenburg-Vorpommern oder die Themen Gaststätten, Tourismus, Kita und Schule, Wirtschaft und Arbeitnehmerfragen sowie Soziales oder Justiz. Der Katalog soll laufend erweitert werden.

Darüber hinaus hat die Landesregierung verschiedene Bürgertelefone eingerichtet:

Gesundheitstelefon zum Corona-Virus

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales ab sofort ein Gesundheitstelefon für allgemeine Informationen zur Corona-Pandemie geschaltet

Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr sowie 13 bis 15 Uhr; Freitag 9 bis 12 Uhr

Telefon: 0385/588-5888

Unternehmenshotline

Unternehmenshotline für Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge des Coronavirus, des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr

Telefon: 0385/588-5588

Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflege

Bürgertelefon des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen 

Montag-Freitag: 9-18 Uhr

Telefon: 0385/588-19999

Pflege- und soziale Einrichtungen (inkl. Werkstätten für Menschen mit Behinderung)

Bürgertelefon des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung für Fragen rund um Pflege- und soziale Einrichtungen 

Montag bis Freitag: 9-18 Uhr

Telefon: 0385/588-19995 und 0385/588-19997

Schule/Schulschließungen

Für dringende Fragen ist im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine Hotline geschaltet. Bitte versuchen Sie zunächst Ihre Fragen telefonisch mit der Schule vor Ort zu klären, bevor Sie die Hotline anrufen.  

Montags bis Freitag

Telefon: : 0385 588-7174

Landwirtschaft, Ernährung, Lebensmittelsicherheit, Forst und Jagd

Bürgertelefon des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt zu allen Fragen rund um Corona und die Themen Landwirtschaft, Ernährung, Lebensmittelsicherheit, Forst und Jagd

Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

Telefon: 0385 - 588-6599

Allgemeines Bürgertelefon

Wenn keines der speziellen Angebote zutrifft, gibt es ein allgemeines Bürgertelefon, das im Innenministerium angesiedelt ist und von allen Ministerien und der Staatskanzlei unterstützt wird.

Montag bis Freitag: 8-20 Uhr

Telefon: 0385/588-2777

Außerdem bieten die Kreise und kreisfreien Städte Bürgerhotlines für alle Fragen vor Ort an. Die Nummern finden Sie im FAQ der Landesregierung

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Landesregierung schafft MV-Schutzfonds

Nr.71/2020 | 24.03.2020 | STK |Staatskanzlei

Die Landesregierung hat sich in der heutigen Kabinettssitzung auf die Schaffung des „MV-Schutzfonds“ verständigt. Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Auch für die Krankenversorgung sind zusätzliche Ausgaben geplant – für notwendige Ausstattungen, Impfstoffe und Hilfsmittel.

Zur Finanzierung aller Maßnahmen ist ein Nachtragshaushalt erforderlich.

Die Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft und Arbeitsplätze sind:

  • Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern in wirtschaftlicher Schieflage können ab morgen eine Soforthilfe beantragen. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Anträge können beim Landesförderinstitut beantragt worden. Damit zieht das Land die Hilfen des Bundes für Kleinstunternehmen vor (einmalig 9.000 Euro bei 0-5 Arbeitsplätzen, 15.000 Euro bei 6-10 Arbeitsplätzen) und unterstützt mit 125 Millionen Euro aus eigenen Mitteln auch Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigte, die sich aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (einmalig 25.000 Euro bei 11-24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25-49 Arbeitsplätzen).
  • Für alle Unternehmen stehen 200 Mio. Euro für weitgehend zinsfreie Überbrückungsdarlehen bereit
  • Der Bürgschaftsrahmen des Landes wird um 400 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro erhöht.
  • 100 Mio. Euro werden für ein Beteiligungsprogramm bereitgestellt, mit dem sich das Land zeitweilig an Unternehmen beteiligen kann, um diese zu stabilisieren.

Die verschiedenen Hilfen für Unternehmen schließen sich nicht gegenseitig aus.

  • 25 Mio. Euro gibt es für die Unterstützung von Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden und ehrenamtlich Engagierten. Das Land sagt zugleich zu, dass Landeszuschüsse an Kultureinrichtungen nicht deshalb gekürzt oder gestrichen werden, weil die Erbringung der Leistung nicht möglich ist.
  • 60 Mio. Euro zusätzlich für die Krankenhausinfrastruktur (Einrichtung von Intensivbetten, Beatmungsgeräten, Schleusen und Isolationseinrichtungen)
  • 20 Mio. Euro für Investitionen in die Digitalisierung und Ausstattung öffentlicher Einrichtungen
  • 70 Mio. Euro für Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz. Hier geht es insbesondere um die Lohnfortzahlung,
  • 100 Mio. Euro Reserve für weitere Maßnahmen.

„Wir unterstützten mit ganzer Kraft die Unternehmen und die Beschäftigten in dieser schwierigen Situation. Es muss alles dafür getan werden, dass auch die wirtschaftlichen Strukturen und auch der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern gesund bleiben. Bei uns im Land arbeiten besonders viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in kleinen Betrieben. Deshalb setzen wir mit unserem MV-Schutzfonds einen besonderen Schwerpunkt auf Kleinst- und Kleinunternehmen. Es geht hier allein um 60.000 Unternehmen mit rund 300.000 Beschäftigten. Wir wollen helfen, wo uns das möglich ist“, erläuterte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Wir wollen in der schwierigen Zeit den Menschen und den Unternehmen helfen. Selbständige und Unternehmen, ob klein oder groß, müssen die Chance bekommen, nach der Krise schnell wieder auf die Beine zu kommen“, so Innenminister Lorenz Caffier.

„Wir haben einen enormen Schutzschirm gespannt, der viele Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensbereiche bei uns im Land umfasst. Wichtig ist, dass die Unterstützung bei den Menschen vor Ort ankommt. Daran arbeiten Land und Bund gemeinsam. Das bedeutet auch, dass wir an die Kleinsten, Solo-Selbständigen und kleinen Unternehmen denken. Hier macht sich der rapide Auftragswegfall in voller Wucht bemerkbar. Unser Ziel ist es, die Unternehmen am Markt zu halten, bestmöglich zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesund Harry Glawe.

Der Doppelhaushalt 2020/21 wird nicht angetastet.

Zur Finanzierung des Schutzfonds und wegen der aufgrund der Corona-Krise zu erwartenden Steuermindereinnahmen ist ein Nachtragshaushalt erforderlich. Mit der Änderung sollen zusätzliche Haushaltsermächtigungen in Höhe von 1 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Davon werden 700 Millionen Euro als zusätzliche Ausgabeermächtigung und 400 Millionen Euro als Bürgschaftsermächtigung zur Verfügung gestellt.

Die einnahmeseitige Finanzierung der zusätzlichen Ausgaben soll durch die Inanspruchnahme einer Nettokreditermächtigung in Höhe von 700 Millionen Euro sichergestellt werden. Dazu soll auf eine Ausnahmeregelung der Schuldenbremse zurückgegriffen werden, die für den Fall einer Naturkatastrophe vorgesehen ist (Artikel 65 Absatz 2 Satz 2 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern).

„Das ist eine historisch einmalige Situation. Nie zuvor ist die Weltwirtschaft nahezu gleichzeitig zum Erliegen gekommen und sind Steuereinnahmen so schnell weggebrochen. Es war daher weitsichtig, Rücklagen aufzubauen, die uns jetzt helfen, die Wirtschaft bei uns im Land zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern. Wir setzen jetzt alles daran, diese schwere Zeit zu überbrücken und als Gesellschaft noch stärker aus dieser Krise zurückzukommen. Wir stehen zusammen,“ erklärte Finanzminister Reinhard Meyer.

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Bund und Länder verständigen sich auf Kontaktverbot

Nr.67/2020 | 22.03.2020 | MP |Ministerpräsidentin

Die Bundeskanzlerin und die 16 Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben sich in einer Telefonkonferenz auf ein Kontaktverbot in Deutschland verständigt. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Weiterhin verständigten sich der Bund und die Länder darauf, dass alle Restaurants und gastronomischen Betriebe in Deutschland geschlossen werden. Weiter möglich bleiben Lieferdienste und ein Außerhausverkauf. Diese Regelung ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits umgesetzt.

Außerdem wurde vereinbart, dass Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Frisöre, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe geschlossen werden, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel die Fußpflege für Diabetiker bleiben weiter möglich.

Über diese Beschlüsse hinaus hat sich die Landesregierung entschieden, dass die Bau- und Gartenbaumärkte in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen werden. Das Kontaktverbot soll bereits ab morgen gelten, die Schließung der Läden und Einrichtungen ab morgen 20.00 Uhr, damit sich die betroffenen Betriebe vorbereiten können. Die dafür notwendigen Beschlüsse wird das Kabinett morgen in einer telefonischen Sitzung treffen.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger an die bisher beschlossenen Regeln halten. Es sind jetzt aber weitere Maßnahmen nötig, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und zu verlangsamen. Wir appellieren dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Familien oder der eigenen Lebensgemeinschaft auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Es muss alles getan werden, damit die Ausbreitung verlangsamt wird und wir nicht in eine Situation kommen, in der die Ärztinnen und Ärzte und die Krankenschwestern und Pfleger die Schwererkrankten nicht mehr angemessen behandeln können“, erläuterte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die heutigen Beschlüsse.

„Wichtig ist: Alle Bürgerinnen und Bürger haben selbstverständlich weiter die Möglichkeit zum Supermarkt, zum Arzt oder zur Arbeit zu gelangen. Auch private Aktivitäten wie Spaziergänge oder Sport im Freien sind weiter möglich. Achten Sie bitte auf den notwendigen Sicherheitsabstand von 2 Metern! Und beachten Sie unbedingt die Regeln zur Personenzahl“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Wir danken den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrechterhalten wie zum Beispiel Verkäuferinnen und Verkäufer sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen“, fügte die Ministerpräsidentin hinzu.

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Informationen des Landkreises Rostock

Coronavirus und Folgen im Landkreis Rostock

Sehr geehrte Einwohner*innen des Landkreises Rostock und Mecklenburg-Vorpommerns,

vielen herzlichen Dank für die gelebte Solidarität und das hohe Verständnis für die Infektionsschutzmaßnahmen. Auch wenn es für uns alle schwer ist, meiden sie direkte soziale Kontakte in Gruppen.

Die Landesregierung hat die Landesverordnung zur Bekämpfung des neuen Coronavirus am Montag noch einmal verschärft. Ein Grund dafür war das Unterlaufen des Infektionsschutzes durch unvernünftiges Handeln. Halten Sie bitte Abstand, beschränken Sie Kontakte und Aufenthalt in der Öffentlichtkeit auf das zwingend Notwendige!

Urlauber, die jetzt nicht mehr hier sein dürfen, fordere ich letztmalig dazu auf, abzureisen. Die zuständigen Behörden setzen das Abreisegebot durch.

Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen in den Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, dem Rettungsdienst, der Polizei, den kommunalen Verwaltungen und allen anderen Einrichtungen, die bei der Umsetzung des Infektionsschutzes mitwirken.

Und natürlich danke ich all denjenigen, die dafür sorgen, dass wir trotz der Einschränkungen mit den notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt sind.

Bleiben sie bitte weiterhin so diszipliniert. Wir sind für Sie da, bleiben Sie für uns zu Hause.

Ihr Sebastian Constien, Landrat

Landrat Sebastian Constien

 

Der Landkreis Rostock hat in Abstimmung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern tiefgreifende Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bitte beachten Sie die Regelungen zur Beschränkung sozialer Kontakte. Alle Maßnahmen sind hier zusammengefasst.

Wir arbeiten täglich im Verwaltungsstab und der dazugehörigen Koordinierungsgruppe an der Bewältigung dieser besonderen Lage. Dort werden die Aufgaben und Maßnahmen festgelegt, mit denen wir den Infektionsschutz sicherstellen und das Gesundheitswesen, die Versorgung und eingeschränkte öffentliche Leben unterstützen. Das Sonntagsverkaufsverbot ist aufgehoben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung und ihrer Einrichtungen arbeiten mit hohem persönlichen Einsatz an der Umsetzung der festgelegten Maßnahmen.

Wir kümmern uns um Sie und den Landkreis Rostock. Wir bitten Sie darum, Solidarität und Miteinander zu leben, damit wir diese Situation gemeinsam bewältigen und dabei Ruhe bewahren.

Die Kreishäuser sind zwar für den Besucherverkehr geschlossen. Sie erreichen uns jedoch telefonisch, per E-Mail, Brief und Fax. Die dafür notwendigen Sprechzeiten haben wir ausgeweitet, damit weiterhin persönliche Termine stattfinden können. Diese vergeben wir telefonisch.

Die Servicerufnummern entnehmen Sie der Ämterliste hinter diesem Link.

Wir halten diese Internetseite ständig aktuell und bieten Ihnen damit verlässliche Informationen zu den Folgen der Corona-Situaion. Abonnieren Sie auch unsere neue Facebook-Seite und folgen Sie uns bei Twitter @kreis_rostock, damit Sie aus erster Hand informiert werden. Der Landrat hat für all diejenigen, die nicht regelmäßig im Internet unterwegs sind, ein eine Bürgerinformation des Landrats zum Coronavirus herausgegeben. Diese wird durch die Zeitungsverlage im Kreisgebiet verteilt.

(Stand: 24.03.2020, 07:00 Uhr)

Mehr unter: https://www.landkreis-rostock.de/landkreis/aktuelles/news/2020/maerz/coronavirus-2.html

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Informationen aus dem Rathaus

Stadt bietet Unterstützung an

Liebe Kühlungsbornerinnen und liebe Kühlungsborner,

in dieser schwierigen Zeit haben Leib, Leben und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger allerhöchste Priorität. Deshalb ist es notwendig, dass alle ausgegebenen Regelungen der Bundes- und Landesregierung zum Wohle aller unbedingt einzuhalten sind. Zur Vermeidung von  finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden durch  Bundes- und Landesregierung Hilfspakete in Aussicht gestellt, die diese Woche in Kraft gesetzt werden sollen. Gleichwohl werden bei jedem dennoch erhebliche Einschnitte zu verzeichnen sein.

Aus diesem Grund wird auch die Stadt Ostseebad Kühlungsborn in Abstimmung mit den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern  alles tun, um unseren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite zu stehen. In dieser Situation lassen wir Sie nicht allein und werden alle Hilfestellungen leisten, die uns im Rahmen unserer kommunalen Selbstverwaltung möglich sind, um finanzielle Notstände zu vermeiden.

Hierzu zählen auf Antrag und in begründeten Fällen:

  • Stundung, gegebenenfalls Erlass der Gewerbesteuer
  • Stundung, gegebenenfalls Erlass der Fremdenverkehrsabgabe
  • Stundung der Miet- oder Pachtzinszahlungen bei allen mit der Kommune geschlossenen Verträgen
  • Wir haben einen Hilfsdienst für diejenigen eingerichtet, welche nicht in der Lage sind, eigene Besorgungen zu machen. Der Fahrdienst hat seine Zentrale im Rathaus und ist mit einem städtischen Fahrzeug ausgestattet. Die Nummer ist: 038293-823-424.

Scheuen Sie sich bitte nicht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  • Wir verweisen auf die umfangreichen Hilfsprogramme von Bund und Land (Sonderwohngeld, Soforthilfen für Unternehmen, auch Kleinstunternehmer, Kurzarbeitergeld usw.). Alle diese Maßnahmen sind auf www.stadt-kuehlungsborn.de zu finden.
  • Touristische Belange stehen auf der Seite der Tourismus GmbH unter www.kuehlungsborn.de .
  • Alle Anträge werden sehr wohlwollend geprüft und einer schnellen Lösung zugeführt.
  • Bei Antragstellung und Begleitung in dieser schwierigen Situation stehen unsere Mitarbeiter im Rathaus und in den anderen kommunalen Einrichtungen derzeit telefonisch jederzeit zur Verfügung und unterstützen Sie.

Was die Fallzahlen angeht, steigt die Anzahl bundesweit. Hier bei uns im Ort ist diese Tendenz nicht zu verzeichnen. Aus diesem bislang positiven Umstand möchten wir Ihnen allen Mut, Zuversicht und Durchhaltevermögen zusprechen. Wir lassen Sie nicht alleine und wollen und werden diese Krise auf jeden Fall gemeinsam durchstehen. Voraussetzung ist, dass wir alle geschlossen zusammenhalten und vor allem jeder in seinem Bereich maximale Hilfestellung leistet. Die Hilfestellung ist dynamisch, es entwickeln sich begrüßenswerte Einrichtungen, wie z. B. Lieferservice, Fahrdienste und vieles mehr.

Wir danken all denjenigen, die in dieser schwierigen Situation nicht nur an sich denken, sondern unter Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten im Sinne der Allgemeinheit Hilfe zum Wohle unserer Stadt leisten.

Wir müssen uns weiterhin alle an die Regeln halten, je eher ist die Krise überwunden. Denn vor allem wollen wir eines, gesund bleiben. Wenn die Sache durch ist, werden wir optimistisch mit Tatkraft in eine zwar etwas veränderte, aber sicherlich Hoffnung gebende Zukunft als Kühlungsborn starten. Auch dazu werden wir jetzt schon intensive Gespräche führen, um danach schnell zur Normalisierung übergehen zu können.

Wir bedanken uns für Ihre Einsicht, Disziplin, Unterstützung und wünschen Ihnen und Ihren Familien  nachhaltige  Gesundheit.

Gemeinsam sind wir stark und bleiben stark.

Ihr Bürgermeister         Ihr Bürgervorsteher
Rüdiger Kozian             Uwe Ziesig

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Der Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz stellt eine vorsätzliche Straftat dar, die durchaus mit 25.000,- EURO Geldstrafe oder Freiheitsstrafe mit bis zu drei Jahren geahndet werden kann. Sie gefährden auch ihre Wohnungsgeber und Vermittler, da bei Vorliegen einer vorsätzlichen, rechtswidrigen Haupttat, sowohl Anstiftung als auch Beihilfe möglich ist. Der Gehilfe oder Anstifter kann ebenfalls strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Wenngleich unangenehm, aber bei Zuwiderhandlung, zum Schutze des Lebens und der Gesundheit erforderlich, wird der hier vorliegende Verstoß bei weiterer nachhaltiger Zuwiderhandlung strafrechtlich verfolgt.


Ihr Bürgermeister, Rüdiger Kozian

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Liebe Kühlungsbornerinnen und liebe Kühlungsborner,

die umzusetzenden Maßnahmen zwecks Entschleunigung der Infektionskette zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems haben sich verschärft.

Wir halten Sie über die jeweils aktuelle Lage der zu befolgenden Anordnungen auf unserer Stadtseite stets auf dem Laufenden.

Grundlage sind ausschließlich amtliche Mitteilungen. Wir beteiligen uns auf gar keinem Fall an Spekulationen, Gerüchten, Kommentierungen und anderen in dieser Zeit verwirrenden und somit überflüssigen Mitteilungen.

Unser Rathaus als städtische Verwaltung bleibt weiterhin besetzt, arbeitet jedoch eingeschränkt. Der Besucherverkehr kann nur noch für äußerst dringliche Notfälle nach Vorabsprache und telefonischer Anmeldung in Ausnahmefällen durch Abholung an der Eingangstür gewährleistet werden.

Auch die kommunalen Betriebe, wie die NOVEG mbH, Tourismus GmbH und Bauhof arbeiten eingeschränkt weiter.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ist gewährleistet.

Wir halten weiter Kurs und bitten alle Bürgerinnen und Bürger in dieser äußerst schwierigen Situation um Solidarität, Rücksichtnahme und Gemeinschaftssinn, um unsere schöne Stadt Ostseebad Kühlungsborn in dieser angespannten Lage durch die schwere See zu manövrieren.

Ihr Bürgermeister
Rüdiger Kozian

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Das Rathaus der Stadt Ostseebad Kühlungsborn bleibt bis auf weiteres für den Bürgerverkehr geschlossen. In dringenden Fällen (z.B. Beantragung Personalausweis/Reisepass, Anzeige eines Sterbefalls durch Bestatter, Einsichtnahme der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplänen) ist der Besuch des Rathauses möglich. Für alle weiteren Angelegenheiten bitten wir Sie um Verständnis, dass wir den Bürgerverkehr möglichst reduzieren. Unsere Mitarbeiter sind unter den bekannten Telefonnummern und Mailadressen erreichbar.

Weiterhin bleiben folgende Liegenschaften der Stadtverwaltung für den Besucherverkehr geschlossen: Sporthallen, Sportplätze, Stadtbibliothek

Alle städtischen Veranstaltungen bis einschließlich April 2020 werden ausgesetzt bzw. abgesagt. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite der städtischen Tourismus GmbH

Zum Schutz unserer Mitbürger appellieren wir an alle privaten Veranstalter, Gewerbetreibenden und Hoteliers die Handlungsempfehlungen in Bezug auf Veranstaltungen und sonstigen Menschenansammlungen des Robert-Koch-Institutes zu beachten und ihnen Folge zu leisten!

Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unterbrechen und das Risiko einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen. Um dies sicherzustellen, sind aus unserer Sicht die beschriebenen Maßnahmen erforderlich und geboten.

Informieren Sie sich hier bitte regelmäßig über eventuelle Aktualisierungen.

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Informationen vom Tourismusverband M-V

Die wichtigsten Fragen und Antworten

letzte Aktualisierung: 23.03.2020, 12:00 Uhr

Informationen zur aktuellen Situation und FAQ zum Thema Coronavirus in MV

Aktuelle Informationen:

Eine Anreise für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht mehr möglich, da per Verordnung  vom 17.03.2020 die Vermietung von touristischen Unterkünften ab 18.03.2020 bis zum 19.04.2020 untersagt wurde. Die Einhaltung dieser Anordnung wird durch verkehrsleitende Maßnahmen sichergestellt. www.regierung-mv.de

Die Abreise aus Mecklenburg-Vorpommern ist für Gäste aktuell uneingeschränkt möglich, muss aber bis spätestens 19.03.2020 erfolgen. Ebenso ist die Ausreise nach Dänemark und Schweden mit den Fähren ab Rostock-Seehafen weiterhin möglich. Die Fährlinie Sassnitz-Trelleborg von Stena Line wurde eingestellt.

Der Zugverkehr wird nach aktuellem Fahrplan der Deutschen Bahn umgesetzt. Es finden bereits Einschränkungen statt. Für aktuelle Infos zum Bahnverkehr im Kontext des Coronavirus besuchen Sie bitte www.bahn.de/aktuell

FAQs

Ich habe Urlaub gebucht, darf ich nach Mecklenburg-Vorpommern anreisen?

Eine Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern ist ab dem 18.03.2020 nicht mehr möglich. Hotels, Ferienwohnungen und andere Unterkünfte dürfen zunächst bis einschließlich 19.04.2020 keine Übernachtungen für Touristen anbieten. Eine Anreise für einen Urlaub nach Mecklenburg-Vorpommern ist damit nicht mehr möglich. Diese Regelungen gelten auch für Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Charter- und Hausboote sowie private Unterkünfte. Besitzern von Zweitwohnsitzen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Anreise ebenfalls nicht gestattet, es sei denn, sie gehen während ihres Aufenthaltes einer erwerbsmäßigen beziehungsweise selbstständigen Tätigkeit nach.

Ich bin aktuell in Mecklenburg-Vorpommern im Urlaub, wann muss ich abreisen?

Urlaubsgäste in Mecklenburg-Vorpommern werden aufgefordert unverzüglich, jedoch spätestens bis 19.03.2020, die Heimreise anzutreten. Wir bitten Sie um Kooperation mit den Beherbergungsbetrieben, damit die Abreise für alle Gäste möglichst zeitnah und problemlos erfolgen kann.

Ich bin gerade noch in Mecklenburg-Vorpommern und glaube an Corona erkrankt zu sein. An wen muss ich mich wenden?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. (vgl. BZgA). Wenn Sie während Ihres Urlaubs in Mecklenburg-Vorpommern Symptome dieser Art bemerken, wenden Sie sich bitte an das örtliche Gesundheitsamt in der von Ihnen bereisten Region (https://www.regierung-mv.de/service/Hotlines-Corona/) oder rufen Sie den bundesweiten Patientenservice unter 116 117 an.

Ich besitze eine private Ferienwohnung, einen Dauerstellplatz auf einem Campingplatz, ein Boot oder sonstiges für Freizeitzwecke nutzbares Objekt in Mecklenburg-Vorpommern, darf ich aus persönlichen Gründen dorthin reisen?

Das Verbot der Reisen aus privatem Anlass umfasst auch Reisen, die das Aufsuchen oder Benutzen der angegebenen touristischen Objekte zu privaten Zwecken zum Ziel haben. Dies gilt für Personen, die ihren Erstwohnsitz nicht in MV haben. Ebenso darin eingeschlossen sind Reisen mit eigenem oder gemieteten Boot oder Caravan.

Darf ich Verwandte besuchen?

Die erlassenen Maßnahmen dienen dem Schutz der deutschen Bevölkerung und sollen zur Eindämmung des Coronavirus beitragen. Wir bitten Sie, daher von Verwandtenbesuchen abzusehen, die zu Freizeit- und Erholungszwecken dienen und soziale Kontakte auf ein Minimum einzuschränken, um sich und Ihre Verwandten zu schützen.

Kann ich meine Kur in Mecklenburg-Vorpommern fortsetzen oder meine geplante Kur- oder Rehamaßnahme antreten?

Bereits angetretene Kur- und Rehamaßnahmen können bis zum Ende durchgeführt werden. Bis einschließlich 19. April 2020 sind jedoch keine Neuanreisen für Kur- und Rehapatienten zulässig. Weitere Infos in Rücksprache mit den jeweiligen Kur- und Rehaeinrichtungen.

Bis wann gilt diese Verordnung für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern?

Der Erlass ist am 17.03.2020 mit Beginn am 18.03.2020 zunächst bis zum 19.04.2020 erteilt worden.

Gibt es Ausnahmen vom Reiseverbot?

Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen werden lediglich Personen, deren erster Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern liegt oder die das Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern betreten, um ihrer gewerbsmäßigen Beschäftigung nachzugehen.

Ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen?

Das öffentliche Leben ist in Mecklenburg-Vorpommern in erheblichem Ausmaß eingeschränkt:

  • Landesweit sind bis 19.04.2020 alle Universitäten, Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen.
  • Veranstaltungen und Versammlungen ab einer erwarteten Teilnehmerzahl von 50 Personen sind per Erlass seit dem 16.03.2020 untersagt. Dies betrifft im touristischen Kontext alle Arten von Konzerten, Sportveranstaltungen und Vorstellungen verschiedenster Art im benannten Teilnehmerumfang. Falls Sie Tickets für eine Veranstaltung gebucht haben nehmen Sie bitte Kontakt zum Veranstalter auf.
    • UPDATE: Seit 23.03.2020 gilt auch in Mecklenburg-Vorpommern das auf Bundesebene beschlossene Kontaktverbot. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist damit nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • In ganz MecklenburgVorpommern sind alle öffentlichen und publikumswirksamen Einrichtungen seit dem 16.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies betrifft neben Ämtern, Schulen und Kindergärten auch Museen, Schwimmbäder, Zoos & Tierparks sowie Touristinformationen und viele weitere Einrichtungen.
  • Geschäfte müssen ab dem 18.03.2020 6:00 Uhr geschlossen werden. Ausnahmen gelten für Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Apotheken, Banken und Tankstellen.
  • Restaurants werden am 21.03.2020 ab 18 Uhr geschlossen.
  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen.
  • Spielplätze werden geschlossen.
  • Gottesdienste werden ausgesetzt.

Wie kann ich meinen Urlaub stornieren und bekomme ich meine Kosten erstattet?

Für Stornierungen gelten zunächst grundsätzlich die zwischen Vermieter (= Hotel, Ferienwohnung, Online-Buchungsplattform, Reiseveranstalter) und Gast vereinbarten Stornoregeln.

Kann jedoch der Vermieter die Unterkunft aus Gründen, welche nicht durch ihn verschuldet sind, für einen bestimmten Reisezeitraum nicht zur Verfügung stellen, werden die individuellen Stornoregeln durch das höherwertige BGB überschrieben. Somit haben Reisende für diesen Reisezeitraum ein kostenfreies Rücktrittsrecht ohne Stornogebühren.

Der vorstehende Fall ist aktuell erfüllt, weil eine Unterkunft wegen der behördlichen Anordnung nicht verfügbar ist.

Für Reisezeiträume nach dem 19. April 2020 liegen die beschriebenen Einschränkungen nicht vor und es gelten wieder die vertraglich vereinbarten Stornoregeln.

Bitte prüfen Sie die Stornierungsbedingungen, nehmen Kontakt zu Ihrem Vertragspartner auf und streben Sie eine einvernehmliche Lösung an.

Die Deutsche Bahn bietet Kulanzregelungen für bestimmte Ticketbuchungen an. Informationen finden Sie unter www.bahn.de

Für Gäste, die während Ihres Urlaubs in MV angeln wollten, gibt es je nach Art der Angel-Erlaubnis für bereits erworbene Dokumente die Optionen auf Verschiebung der Gültigkeit oder Erstattung.Weitere Infos hier: www.lallf.de/fischerei/aktuelles/

Gibt es Einschränkungen bei der An- und Abreise?

Die Abreise aus Mecklenburg Vorpommern ist aktuell uneingeschränkt möglich, muss aber bis spätestens 19.03.2020 erfolgen. Eine Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern ist für Urlauber untersagt.

Der Zugverkehr wird nach aktuellem Fahrplan der Deutschen Bahn umgesetzt. Es finden bereits Einschränkungen statt. Für aktuelle Infos zum Bahnverkehr im Kontext des Coronavirus besuchen Sie bitte www.bahn.de/aktuell

Zur Abreise mit dem Fernbus prüfen Sie bitte die Webseite Ihres jeweiligen Anbieters für aktuelle Informationen zum Fahrplan.Der Anbieter Flixbus hat seinen Dienst ab 18.03.2020 vorläufig eingestellt.

Die Fährverbindungen von Stena Line nach Trelleborg (Schweden) ab Rostock-Seehafen wird weiterhin bedient, eine Abreise nach Schweden ist somit weiterhin möglich. Die Verbindung Sassnitz-Trelleborg wurde bis auf Weiteres eingestellt. Die Verbindung von Scandlines nach Gedser (Dänemark) ab Rostock-Seehafen wird ebenfalls weiterhin bedient, auch nach Dänemark ist die Heimreise für dänische Staatsbürger damit möglich.

Die Flugverbindung von München nach RostockLaage der Lufthansa wird bis zum 16.4.2020 ausgesetzt. Aktuelle Infos finden Sie auf www.rostockairport.de

Zu Änderungen im Flugverkehr nach Heringsdorf auf der Insel Usedom liegen noch keine aktuellen Informationen vor: www.flughafenheringsdorf.de

Kann ich mich in Mecklenburg-Vorpommern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen?

Der ÖPNV (Busse, Straßenbahnen, S-Bahn) in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin verfügbar. Die Frequenz des Fahrplans kann an einigen Stellen je nach Bedarf ausgedünnt sein, eine grundsätzliche Verfügbarkeit ist aber weitestgehend gewährleistet. Bitte prüfen Sie die jeweiligen Webseiten des regionalen Anbieters für aktuelle Informationen und den Fahrplan.

Wo kann ich mich bei offiziellen Stellen informieren?

Aktuelle Meldungen zum Thema Coronavirus der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern: www.regierung-mv.de

Informationen zum Coronavirus und möglichen Einschränkungen auf Landkreisebene:

Genereller Appell des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Es wird an jeden einzelnen appelliert, obenstehende Maßnahmen sowie auf Bundesebene kommunizierte Hinweise zu beachten, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. So sollten etwa soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden und Urlaubsreisen in der aktuellen Situation unterlassen werden. Besonders junge Menschen werden eindringlich gebeten, im Sinne der älteren und gefährdeten Mitbürger bei den Schutzmaßnahmen mitzuwirken. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen, bleiben Sie gesund und bis hoffentlich bald in Mecklenburg-Vorpommern.

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Aufgrund der Vielzahl an Regelungen durch die Bundesregierung, die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Rostock möchten wir nachfolgend auf diese verweisen: