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Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens für den Neubau und die Betreibung einer Mehrzweckhalle (Eishalle und Indoorspielplatz) sowie einer Minigolfanlage im Ostseebad Kühlungsborn

Die Stadt Ostseebad Kühlungsborn möchte mit diesem Verfahren das Interesse an einer Neuerrichtung und Betreibung einer Mehrzweckhalle (Eishalle und Indoorspielplatz) sowie einer Minigolfanlage am Standort Kühlungsborn West erkunden.
 
Die Stadt Ostseebad Kühlungsborn liegt an der Küste der Mecklenburger Bucht etwa mittig zwischen den Hansestädten Rostock und Wismar. Kühlungsborn besteht aus zwei Stadtzentren: Kühlungsborn West (früher Arendsee) und Kühlungsborn Ost (früher Brunshaupten). In deren Mitte befindet sich der 133 Hektar große Stadtwald. Kühlungsborn zeichnet sich aus durch klassische Architektur des 19. und 20. Jahrhundert / Bäderarchitektur und wird bezeichnet als die Grüne Stadt am Meer. Man findet im Ostseebad die längste befestige Strandpromenade Deutschlands mit ca. 4 km und durchgängigem unverbautem Blick auf die Ostsee. Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung Kühlungsborns liegt im Tourismus. Die Wirtschaftsstruktur der Stadt bestimmen überwiegend kleine Gewerbe und Handwerksbetriebe.
 
Ziel dieses Interessenbekundungsverfahrens ist es herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen ein Investor gefunden werden kann, der die notwendigen Maßnahmen für die Errichtung und Betreibung einer Mehrzweckhalle (Eishalle und Indoorspielplatz) sowie einer Minigolfanlage in Abstimmung mit der Stadt Ostseebad Kühlungsborn durchführt.
 
Bei diesem Interessenbekundungsverfahren handelt es sich nicht um ein Ausschreibungsverfahren, sondern um eine Markterkundung nach wettbewerblichen Grundsätzen und damit um eine besondere Form der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Die Übersendung und Veröffentlichung dieser Unterlagen enthält eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Interessenbekundung, die nicht den Bestimmungen der VOB/VOL unterliegt.
 
Projektinformationen
Derzeit wird auf dem Gelände des Konzertgartens West jährlich in den Wintermonaten ein Festzelt mit einer Eisfläche von 15 x 35 aufgebaut. Die über die kalten Monate von Touristen und Einheimischen gut besuchte Eisbahn wird im März wieder abgebaut. Der Auf- und Abbau des Festzeltes und der Eisbahn ist mit erheblichen Kosten verbunden. Auch aufgrund einer befristeten Genehmigung zur Aufstellung des mobilen Festzeltes wird nach anderen Lösungsmöglichkeiten zur Unterbringung einer Eisbahn im Ostseebad Kühlungsborn gesucht.
 
Zur Steigerung der Attraktivität der Stadt Ostseebad Kühlungsborn soll auf dem 4.462 m² großen Grundstück, Hermannstraße 19b in Kühlungsborn West entsprechend der vorliegenden Genehmigungsplanung der aib Bauplanung Rostock eine Mehrzweckhalle entstehen, die in den Monaten November bis Februar als Eishalle fungiert sowie in den Monaten März bis Oktober als Indoorspielplatz genutzt werden soll. Dieses neu zu errichtende Gebäude soll sich in Verbindung mit der ebenfalls neu zu gestaltenden Minigolfanlage zu einem vor allem touristischen Highlight der Stadt entwickeln.
 
Die Hallengröße von ca. 690 m² richtet sich nach der dafür von der Stadt bereits verwendeten Eisfläche. Im südwestlichen Anbau befinden sich die Sanitär-, die Neben- und die Haustechnik bzw. Hausanschlussräume. Sowohl vom Foyer als auch von der Halle können Schlittschuhe ausgeliehen werden. An die Schuhausgabe schließen sich ein Lagerraum, eine kleine Schleifwerkstatt und ein Raum an, über den ein Außen- und ein Hallenverkauf für Snacks, Getränke etc. erfolgen kann.
 
Im Zuge des Neubaus einer modernen Mehrzweckhalle soll auch der bestehende Minigolf-Freizeitpark grundhaft saniert und erneuert werden. Es soll eine Abenteuergolfanlage mit dem Themenbereich „Wikinger“ entstehen, wonach auf 18 Stationen entsprechende Hindernisse umspielt werden können, um den Golfball möglichst mit wenigen Schlägen ins Loch zu bringen.
Abgerundet wird die Anlage durch einen großzügigen Terrassenbereich auf der Westseite des Gebäudes.
 
Kosten / Vertragsbedingungen
Gemäß der vorliegenden Kostenschätzung des zuständigen Planungsbüros ist von folgenden geschätzten Investitionskosten auszugehen:
Errichtung Mehrzweckhalle: 2.800.000,- EUR brutto
Errichtung Abenteuerminigolfanlage: 360.000,- EUR brutto
 
Es wird ein Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit von 33 Jahren angeboten. Als Beginn des Vertrages ist Herbst 2016 vorgesehen. Der Erbbauzins beträgt mindestens 6 % des Bodenrichtwertes für die Gesamtfläche von 4.462 m². Bei einem derzeitigen Bodenrichtwert von ca. 315,- EUR wäre ein Erbbauzins von ca. 84.000,- EUR jährlich zu entrichten. Für den Beginn der Maßnahme wird der September 2016 angestrebt, wobei die Baumaßnahmen im Oktober 2017 fertiggestellt sein sollten.
 

Inhalte der Interessenbekundung:

Die Interessenbekundung sollte folgende Unterlagen enthalten:

  • Kurzdarstellung der Person/oder ggf. des Unternehmens mit Anzahl der Arbeitnehmer
  • Einen aktuellen Auszug aus dem Gewerbezentralregister bei vorhandenen Gewerbebetrieb
  • Finanzierungsnachweis des dargelegten Kostenrahmens durch ein in Deutschland ansässiges Kreditunternehmen
  • Bewirtschaftungskonzept
Aus dem Konzept muss präzise hervorgehen, dass der zukünftige Investor und Betreiber langfristig in der Lage ist, die Errichtung und den Erhalt des Gebäudes sowie die Betreibung der Anlagen durch eine wirtschaftliche Lösung zu gewährleisten. Dabei muss die öffentliche Nutzung und Zugänglichkeit der Anlagen gesichert sein und die Stadt Ostseebad Kühlungsborn von allen Kosten der Grundstücks- und Gebäudebewirtschaftung, der Instandhaltung und Instandsetzung sowie der Geländepflege befreit sein.
 
Frist:
Die Interessensbekundung ist schriftlich in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Interessenbekundung Mehrzweckhalle“ bis zum 20.03.2016 an folgende Adresse zu richten:
 
Stadt Ostseebad Kühlungsborn
Der Bürgermeister
Ostseeallee 20
18225 Ostseebad Kühlungsborn
 
Für Verständnisfragen steht Ihnen das Bauamt der Stadt Ostseebad Kühlungsborn,
Herr Hanl, Tel. 038293 823 430 bzw. E-Mail investfoerderung@stadt-kborn.de
gern zur Verfügung
 
Sonstige Angaben:
Interessenten können bei der oben genannten Kontaktstelle eine Übersendung der Baubeschreibung sowie des Grundrisses anfordern.

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Ostseeallee 20
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